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Kehrtwende: HSV verzichtet auf Baffo-Transfer

Eigentlich schien alles schon auf eine Zusammenarbeit zwischen dem Hamburger SV und Joseph Baffo hinauszulaufen. Doch wie der Medizincheck ergab, wird es nicht zu einer Verpflichtung kommen: Der schwedische Innenverteidiger mit ghanaischen Wurzeln ist offenbar nicht fit genug.

Fitnessdefizite sind zu groß

"Joseph Baffo wird das für heute angekündigte Probetraining bei uns nicht absolvieren. Nach gestrigen Leistungstests herrscht die Einschätzung vor, dass der 25-Jährige erst in voraussichtlich sechs bis acht Wochen das benötigte Leistungslevel erreichen würde", verkündete der HSV am heutigen Dienstag über den vereinsinternen Twitter-Kanal und schob damit einem Wechsel des ablösefreien Defensivspezialisten an die Elbe einen Riegel vor.

Verpflichtung nicht sinnvoll

Eigentlich sollte der 25-Jährige jene Lücke schließen, die durch die bitteren, langfristigen Verletzungen von Gideon Jung und Kyriakos Papadopoulos (beide Knorpelschaden) im Defensivzentrum aufgebrochen war. Doch nach seiner schwerwiegenden Kreuzbandverletzung im Oktober 2017 ist der ehemalige schwedische U21-Nationalspieler offenbar noch nicht wieder bei hundert Prozent und so wohl keine Hilfe für die Rothosen, die am Freitag gegen Holstein Kiel in die Saison starten. "Eine Verpflichtung von Joseph Baffo hat für uns unter den Voraussetzungen seines Leistungsstandes leider keinen Sinn gemacht", bestätigt auch HSV-Sportvorstand Ralf Becker. Die Suche nach einem geeigneten Innenverteidiger geht also vorerst weiter.