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Klare Sache gegen Sandhausen: "Gibt uns weiteres Selbstbewusstsein"

© imago images / Poolfoto

Nachdem der VfB Stuttgart den zweiten Tabellenplatz zwischenzeitlich nach Hamburg abgeben musste, hat sich die Matarazzo-Elf wieder nach oben geschossen. Und das mit einem glasklaren Ergebnis.

Stuttgart schießt sich den "Stein vom Herzen"

Betrachtet man den Aufstiegskampf in der 2. Liga, stellt man fest, dass so richtige Serien eine Seltenheit sind. Sowohl HSV als auch VfB taten sich in den vergangenen Wochen immer wieder schwer, holten knappe Siege oder mussten sich mit Unentschieden zufrieden geben. Gerade nach der Pleite gegen den Karlsruher SC konnte der VfB also ein Erfolgserlebnis brauchen – und holte es sich mit einem klaren 5:1 gegen Sandhausen: "Wir hatten etwas gutzumachen und daher ist uns ein Stein vom Herzen gefallen, dass wir dieses Spiel so deutlich für uns entscheiden konnten", freute sich Marc Oliver Kempf im Anschluss an die Partie: "Wir haben eine gute Reaktion gezeigt und aufgrund der ersten Hälfte auch verdient gewonnen."

Matarazzo mit wenig Kritik

Diese erste Hälfte entschied das Spiel im Grunde schon zur Halbzeit. Vier Mal netzte Stuttgart im ersten Durchgang, und legte ganz zum Ende der zweiten Hälfte noch einen fünften Treffer nach: "Wir haben heute die Spielfreude bei meiner Mannschaft gesehen und gespürt, wir haben dominanten Ballbesitz gesehen, mit dem nötigen Vorwärtsgang", hatte auch Trainer Matarazzo kaum etwas zu bemängeln: "Wir waren von Beginn an am Drücker und haben auch die Räume gefunden, sodass es nur eine Frage war, wann wir in Führung gehen." Lediglich der Anfang der zweiten Halbzeit geriet dem Trainer etwas "zu verhalten". Insgesamt sah der Coach aber einen verdienten Sieg: " Jeder Sieg tut gut und gibt uns weiteres Selbstbewusstsein."

Dieses Selbstbewusstsein wird der VfB im Endspurt aber auch gut gebrauchen können. Zwei Partien stehen noch aus, als nächstes geht es zum immer noch abstiegsbedrohten 1. FC Nürnberg, der allerdings selbst nach einem 6:0 Sieg mit Rückenwind kommt. "Wir wollen die Euphorie aus diesem Spiel mitnehmen, bleiben fokussiert und dürfen in den nächsten beiden Partien keinen Prozentpunkt nachlassen", kündigte Marc Oliver Kempf an. Eine Einstellung, die auch sein Trainer unterstützen dürfte.