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Köln: Kommt der neue Wunsch-Sechser auch aus Kiel?

Mit Cheftrainer Markus Anfang, Abwehrspieler Rafael Czichos sowie Offensivkraft Dominick Drexler auf Umwegen fanden im vergangenen Sommer gleich drei Akteure mit Kieler Vergangenheit den Weg in die Domstadt. Einem Bericht des "Kölner Stadt-Anzeiger" zufolge könnte schon bald der nächste Storch den Abflug in die Rheinmetropole machen.

Wird Kinsombi Kieler Nummer vier?

Wie die ortsansässige Tageszeitung berichtet, soll David Kinsombi ins Visier der Geißböcke geraten sein. Demnach sei der 23-Jährige, der erst im Sommer 2017 vom Karlsruher SC in den hohen Norden gewechselt war, ein heißer Kandidat für die Sechserposition, auf der man in Köln bekanntlich personell noch einmal nachlegen möchte. Zwar verfügen die Kölner mit Marco Höger, Salih Özcan, Vincent Koziello, Matthias Lehmann, Niklas Hauptmann und Nikolas Nartey gleich über mehrere Alternativen für den Part vor der Abwehr. Zusätzlich könnten auch Nationalspieler Jonas Hector, Jannes Horn oder auch Benno Schmitz die Position bekleiden. Und doch würde den Domstädtern noch ein Abräumer mit resoluter Zweikampfführung und Spielübersicht der Marke Kinsombi gut zu Gesicht stehen.

Vertrag in Kiel bis 2021 – inklusive Ausstiegsklausel?

Zumal der gebürtige Rüdesheimer auch auf dem linken Flügel agieren kann – jene Position, auf der die Kölner ebenfalls nachrüsten wollen und auf der schon Vereinskollege Kingsley Schindler gehandelt wurde. Allerdings besitzt der Deutsch-Kongolese, der in dieser Spielzeit bereits zwei Treffer und ebenso viele Vorlagen in der 2. Bundesliga verbuchen konnte, noch über ein langfristig datiertes Arbeitspapier bis 2021 in Kiel und ist dort als Kapitän und Anführer kaum aus der Mannschaft zu denken. Der "Kölner Stadtanzeiger" spekuliert über eine vermeintliche Ausstiegsklausel in Kinsombis Vertrag. Doch selbst wenn ein solcher Passus im Arbeitspapier des Mittelfeldmotors verankert sein sollte und man von Seiten der KSV Kinsombi bei einem Wechselwunsch somit keine Steine in den Weg legen könnte, bleibt immer noch fraglich, ob der FC im Winter überhaupt tätig wird auf dem Transfermarkt und das nötige Kleingeld in die Hand nehmen wollen wird. Plausibel bleibt aber zumindest, dass Kinsombi ein heißer Kandidat für den Sommer 2019 werden könnte.