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Kommt doch noch ein Keeper beim FCM?

Nach dem Winter-Abgang des erfahrenen Jasmin Fejzic (zu Eintracht Braunschweig), könnte sich der 1. FC Magdeburg auf der Torhüter-Position vor Beginn der Rückrunde doch noch einmal verstärken. Ursprünglich sahen die Planungen keinen weiteren Torhüter-Transfer mehr vor. Nach Angaben der „Magdeburger Volksstimme“ beschäftigt sich der FCM mit Torhüter Marius Müller, derzeit in Diensten von RB Leipzig.

Ist Marius Müller die Lösung?

Der 25-Jährige RB-Keeper kommt aus der Lauterer-Torwartschule von Gerry Ehrmann und ist im Torhüter-Ranking der Leipziger derzeit nur dritte Wahl und hat  – erst Recht nach dem Euro-League Aus der Leipziger – keine realistische Chance, in der Rückrunde der Bundesliga auf Einsatzminuten zu kommen. Sowohl Stammkeeper Peter Gulacsi als auch sein etatmäßiger Vertreter Yvon Mvogo (zehn Einsätze  in der Europa-League) konnten in der Hinrunde überzeugen. Müller käme mit der Erfahrung von bereits 72 Zweitliga-Einsätzen und könnte den Mangel an Routine auf der Torhüter-Position beheben.

Mit Fejzic geht auch die Erfahrung im Tor

Mit Alexander Brunst, Mario Seidel und dem momentan zur Nummer drei beförderten A-Junior Tim Kips fehlt es dem Team von Trainer Michael Oenning tatsächlich an Erfahrung im Tor – und die Verantwortlichen beim FCM sind sich einig: Eben jene Erfahrung könnte ein wichtiger Faktor im Abstiegskampf sein. Brunst hat 14 Zweitliga- und fünf Drittliga-Spiele auf dem Konto. Die neue Nummer zwei Mario Seidel ist bisher ohne Zweitliga-Einsatz und hat nur ein Drittligaspiel. Tim Kips ist bei den Profis gar ein Neuling. FCM-Geschäftsführer Marco Kallnik und Sportchef Maik Franz wollen sich am Saisonende nicht dem Vorwurf aussetzen müssen, diese offensichtliche Lücke im Kader nicht geschlossen zu haben – bzw. sich nicht wenigstens damit beschäftigt zu haben.

Oenning will "nichts ausschließen"

Trainer Michael Oenning hält sich zu einer Verpflichtung eines Torhüters im Trainingslager in Novo Sancti Petri bisher noch bedeckt, sagt aber auch: „Ich will nichts ausschließen. Wir werden noch mal ein paar Tage ins Land gehen lassen und dann überlegen, was wir tun.“