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Lieberknecht vermisst „Überzeugung und Wucht“ der Heimspiele

IMAGO / Eibner

Darmstadt 98 kommt auswärts derzeit noch nicht in Fahrt. Nach der 1:2 Niederlage in Heidenheim bleiben die Hessen auf fremden Plätzen weiter sieglos.

“Unsere Auswärtsauftritte sind insgesamt ordentlich“

Der SV Darmstadt 98 scheint seine Serie fortzusetzen. Nach zuletzt drei Heimsiegen in Folge, konnten die Lilien auch ihr viertes Auswärtsspiel nicht erfolgreich gestalten und dreifach punkten. In einem Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten, gab es für Trainer Torsten Lieberknecht nach der guten Anfangsphase seines Teams aber einen Knackpunkt, der eigentlich Auftrieb hätte geben sollen.

Der „glücklich Moment“, wie Lieberknecht den verschossenen Elfmeter von Heidenheims Kleindienst nannte, führte dazu, dass Darmstadt „den Faden verloren und dem Gegner das Feld überlassen“ habe. Umstellungen in der Halbzeit sorgten für eine bessere Ordnung im Spiel der Hessen, die trotzdem am Ende leer ausgingen. „Nur einmal hatten wir die Ordnung nicht: Das war beim Gegentor zum 1:2, wo wir auf verschiedenen Positionen spekulieren und unachtsam sind“, bemängelte Lieberknecht die fehlende Einteilung in der Defensive. Auch wenn die „Auswärtsauftritte insgesamt ordentlich sind“ und ein „Unentschieden ok gewesen wäre“, vermisste der 48-Jährige Fusballlehrer die aus den Heimspielen bekannte „Überzeugung und Wucht“.

 

“Wir dürfen dieses Spiel nicht verlieren“

Stürmer Luca Pfeiffer sprach trotz „zwei berechtigter Elfmeter“ von einer Chancengleichheit in der ersten Halbzeit, in der die Darmstädter es verpasst haben aus ihren Möglichkeiten einen Treffer zu machen und somit ordnungsgemäß zurücklagen. Trotz des Pfostentreffers der Heidenheimer anfangs der zweiten Halbzeit „waren wir besser im Spiel und können hintenraus die Partie sogar noch auf unsere Seite ziehen“, fügte der 25-Jährige an.

Auch wenn das Gegentor zum 1:2 „extrem schwierig zu verteidigen“ war, wäre laut Pfeiffer ein Punkt verdient gewesen. „Im Endeffekt dürfen wir dieses Spiel nicht verlieren, sondern müssen das 1:1 mitnehmen. Die Niederlage ist auf jeden Fall sehr bitter und ärgerlich“, beklagte auch er die erneute Auswärtsniederlage. Die Möglichkeit es in einem fremden Stadion besser zu machen, bietet sich den Darmstädtern schon am kommenden Sonntag, wenn sie auf die zuhause noch sieglosen Sandhäuser treffen.