Magdeburg: Fejzic neue Nummer Eins

Nachdem Torhüter Alexander Brunst im Saisonendspurt der Drittligaspielzeit 2017/18 ansprechende Leistungen als Backup von Stammkeeper Jan Glinker gezeigt hatte, machte er sich für die neue Zweitligasaison berechtigte Hoffnungen auf einen Stammplatz zwischen den Pfosten. Doch dieser geht nun vorerst an Neuzugang Jasmin Fejzic.

Fejzic mit nötiger Zweitligaerfahrung

Magdeburgs Cheftrainer Jens Härtel setzt in der kommenden Saison auf einen neuen Stammkeeper. Wie die "Volksstimme" berichtet, hat sich der Übungsleiter auf Neuzugang Jasmin Fejzic als neue Nummer Eins festgelegt. Alexander Brunst muss sich somit weiterhin mit seiner Rolle als Ersatztorwart zufrieden geben, Mario Seidel nimmt erneut als Nummer Drei auf der Bank der Elbstädter Platz. "Wir haben uns für die Erfahrung entschieden, deshalb ist Jasmin die Nummer 1 und Alexander die Nummer 2", begründet Härtel gegenüber der Tageszeitung seine Wahl und betont: "Ein Punkt ist auch, dass wir ansonsten nicht so viele Spieler mit Zweitligaeinsätzen im Kader haben." Ein Faustpfand, mit dem Fejzic angesichts der Erfahrung von insgesamt 134 Zweitligapartien im Gegensatz zu seinen beiden jungen Kontrahenten punkten kann.

Neuzugang erarbeitet sich den Stammplatz

"Ich zweifle nicht an mir und ich weiß, was ich kann. Ich kann der Mannschaft mit meiner Erfahrung helfen und Ruhe geben", gibt sich der Neuankömmling von Eintracht Braunschweig selbstsicher. Dabei hatte beim Trainingsstart offenbar noch Alexander Brunst die Nase vorn. "Anfangs war Alexander noch vorne. Jasmin ist aber gerade beim Lauftraining drangeblieben und hat sich nicht geschont. Er will nichts geschenkt haben und hat einen positiven Charakter. Außerdem ist er in den letzten Spielen immer besser geworden und hat in Paderborn lautstark dirigiert. Genau das brauchen wir", lobt Härtel den 32-Jährigen. Gänzlich geschlossen ist die Tür damit für den jungen Brunst, dem sein Trainer im vergangenen Jahr einen "Riesensprung" attestiert, allerdings noch nicht. "Wenn Jasmin mal über längere Zeit wackeln sollte, kann es schon sein, dass wir über einen Wechsel nachdenken", mahnt Härtel.

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