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Mit Glück: Dynamo setzt Aufwärtstrend fort

Die SG Dynamo Dresden hat am gestrigen Dienstag mit einem 1:0-Auswärtssieg beim VfL Bochum die Trendwende unter dem neuen Trainer Maik Walpurgis fortgesetzt und sich mit dem dritten Sieg aus dem vierten Spiel in der Tabelle weit nach oben, sogar am VfL vorbei, auf den vorerst dritten Rang geschoben.

Treffer vor der Pause als Folge überzeugender Leistung

Zwar fiel der entscheidende Treffer der Sachsen nach einem Elfmeter in der ersten Hälfte, doch das Tor war nur die logische Konsequenz des Spiels der SGD. Im fremden Stadion fand der heimische VfL vor der Pause kaum zu seinem eigenen Spiel, sodass die SGD sehr souverän und überzeugend in der Spielhälfte der Bochumer kombinieren konnte. Erst nach der Pause wachte auch die Heimelf auf und sorgte für mehr Probleme in der Defensive der Dynamos. Für Mittelfeldspieler Patrick Ebert war das aber kein Grund zur Sorge, wie er nach dem Spiel gegenüber Dynamo-TV erklärte: "Es war klar, dass die irgendwann Chancen bekommen, aber wir haben mit Mann und Maus verteidigt und alles reingeworfen, damit wir kein Gegentor kriegen." Der Sieg war am Ende auch ein Verdienst von Torhüter Markus Schubert, der in der starken zweiten Hälfte des VfL einige Chancen vereiteln konnte. Als er einmal nicht zur Stelle sein konnte, rettete die Latte die Führung und den Sieg für Dresden.

"Haben einen glücklichen Sieg eingefahren"

Über diese Umstände wollte auch Neu-Trainer Maik Walpurgis gar nicht herumreden: "Man muss schon sagen, dass wir hier einen glücklichen Sieg eingefahren haben. In der zweiten Halbzeit standen wir unter kompletten Dauerbeschuss." Abgesehen davon war für den Übungsleiter aber vor allem der Einsatz seiner Spieler ein Grund um stolz zu sein. "Die Mannschaft hat mit Leidenschaft und Engagement verteidigt, darüber bin ich natürlich sehr froh." Trotz des am Ende glücklichen Sieges bleibt der Aufwärtstrend weiter ungebremst. Unter dem neuen Trainer haben die Sachsen nun neun Punkte aus vier Spielen eingefahren und sich in der Tabelle weit nach oben geschoben. Auch wenn diese nach sieben Spielen noch nicht besonders aussagekräftig ist, so ist die Stimmung im und um den Verein deutlich besser, als noch vor drei Wochen. Nach dem Pokal-Aus und der ungemütlichen Situation in der Liga musste Trainer Neuhaus gehen. Mit dem neuen Mann an der Seite scheint nun alles anders und auch das Glück wieder auf die Seite der Dresdner zu kommen: "Wir sind hier mit dem letzten Tropfen Sprit ins Ziel gekommen," schloss Trainer Walpurgis seine Worte auf der PK nach dem Spiel. Viel Zeit zur Erholung bleibt nicht, denn schon am Sonntag wartet das nächste Spiel zuhause gegen die SpVgg Greuther Fürth.