Mit Kampf zum Punktgewinn: "Hoffe, wir sind jetzt angekommen"

 

Tore gab es keine, unzufrieden war der Aufsteiger aber auch nicht: Im Duell mit dem FC Erzgebirge Aue erkämpfte sich der 1. FC Magdeburg den ersten Punkt der Saison.

Der erste Punkt der Magdeburger Zweitligahistorie

Auf keinen Fall noch eine Niederlage - das schien das Magdeburger Motto für die Partie beim FC Erzgebirge Aue zu sein. Defensiv gut eingestellt und vor allem Zweikampflustig zeigte sich die Mannschaft von Trainer Jens Härtel: "Ein sehr intensives, zweikampfbetontes Spiel, das wir auch ein Stück weit so führen wollte", bilanzierte der Coach, der sich auf der Pressekonferenz mit dem torlosen Endergebnis durchaus zufrieden zeigte: "Ich hoffe, wir sind jetzt angekommen. Es war uns wichtig, hier unbedingt etwas mitzunehmen. Der Punkt war das Minimalziel."

Diesen Punkt verteidigte der Aufsteiger vor allem mit viel körperlichem Einsatz: "Kompliment an meine Mannschaft, was die da wieder an Metern abgerissen haben", lobte Härtel, der allerdings gerade die spielerischen Aspekte seines Teams als noch ausbaufähig einstufte: "Der Punkt ist auf jeden Fall gerechtfertigt, auch wenn wir uns nach Ballgewinn steigern müssen. Da waren viele zu einfache Bälle, die wir wieder hergegeben haben."

Am Freitag sollen Tore her

Doch an diesem Abend stand das Spielerische sowieso nicht im Vordergrund: "Mir hat es Spaß gemacht, Zweikämpfe zu führen, ein bisschen eklig zu sein, der Mannschaft Stabilität zu geben und ein bisschen zu pushen“, gab Dennis Erdmann nach der Partie gegenüber den Vereinsmedien zu Protokoll. Spaß, den lieferten auch die Fans auf der Tribüne: "Es war eine tolle Atmosphäre auf den Rängen, es hat Spaß gemacht“, so Trainer Härtel, dem Erdmann nur zustimmen konnte: "Dafür spielst du Fußball. Das pusht dich halt einfach.“

Die Fans honorierten den Kampf ihrer Mannschaft mit Applaus. Auch, wenn die Gastgeber zum Ende der Partie nochmal Druck machten: "Natürlich ist es nochmal brenzlig in den letzten Minuten. Man hat es letzte Woche gesehen, da kriegst du in der 85. noch so ein doofes Tor", erinnerte Björn Rother nach der Partie: "Deswegen musst du immer da sein – aber ich glaube, das waren wir heute." In der Pokalpartie gegen Darmstadt soll dann aber nicht nur die Null gehalten werden: "Wir müssen irgendwie ein Tor machen. Verlängerung finden die Zuschauer immer super, aber für uns wäre es besser, wenn wir das Spiel vorher entscheiden."

 

 

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"