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Mitgliederversammlung: KSC-Anhänger stimmen für Ausgliederung

Am Samstag fand die außerordentliche Mitgliederversammlung des Karlsruher SC im Wildparkstadion statt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem auch die Abstimmung über die Ausgliederung des Wirtschaftszweigs vom e.V. in eine GmbH und Co. KgaA.

Ein klares Ergebnis

Mit insgesamt 88 Prozent an Ja-Stimmen war das Ergebnis dann doch sehr deutlich: Die Mitglieder des KSC stimmten am Samstag für eine Ausgliederung des Geschäftsbetriebs, zu dem neben der Profimannschaft auch die U19 und die U17 gehören. Von insgesamt 873 Mitgliedern stimmten 770 für "Ja" und 103 für "Nein".

Ausgliederung soll rückwirkend vollzogen werden

"Mit der Ausgliederung stellen wir eine entscheidende Weiche für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins. Unser Dank gilt allen Beteiligten und den Mitgliedern des Ausgliederungsausschuss", teilte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther im Namen des Präsidiums auf der Vereinswebsite mit. Der Funktionär versuchte, die Sorgen einiger Anhänger  hinsichtlich des Vorgangs zu zerstreuen: "Der KSC war vor der Ausgliederung der KSC und wird es auch danach bleiben. Wir überführen den Profibetrieb nun in ein modernes und zukunftsfähiges Unternehmen. Dabei ist es uns auch in Zukunft sehr wichtig, jederzeit die 50+1-Regel und die Rechte der Vereinsmitglieder zu wahren."

Nach Angaben von KSC-Geschäftsführer Michael Becker solle die Ausgliederung aus steuerlichen Gründen rückwirkend zum 31.12.2018 vollzogen werden: "Dafür ist es notwendig, alle relevanten Unterlagen bis spätestens Ende August bei den zuständigen Behörden und Organisationen einzureichen. Zudem trifft sich der Ausgliederungsausschuss bald erneut, um insbesondere das Thema Aktienverkauf zu erörtern."