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"Müssen noch geduldig sein": Vagnoman-Comeback nicht absehbar

IMAGO / Oliver Ruhnke

Zuerst bremste ein Muskelfaserriss ihn aus, dann ein Sehnenriss: Josha Vagnoman ist beim Hamburger SV in dieser Saison nicht vom Glück verfolgt. Gerade einmal 14 Einsatzminuten stehen in der diesjährigen Vita. Vor dem Jahreswechsel wird sich das wohl auch nicht mehr ändern.

Einziger Einsatz im Derby

Im Derby gegen den FC St. Pauli sollte Josha Vagnoman erstmals herangeführt werden, doch der 20-Jährige verletzte sich unmittelbar nach seiner Einwechslung in der 76. Spielminute erneut. Seitdem muss Vagnoman wieder an seinem Comeback arbeiten. Innerhalb des ersten Saisonviertels war es bereits die zweite Verletzung für das hoffnungsvolle Talent.

Hinzu kommt nun, dass Vagnoman im Heilungsprozess nicht vorwärts kommt. "Die Verletzung verheilt nicht so, wie wir es uns wünschen würden. Deswegen müssen wir noch geduldig sein", erklärte Cheftrainer Tim Walter gegenüber der "Bild"-Zeitung, dass er den achtfachen U21-Nationalspieler behutsam aufbauen will. Derzeit trainiert Vagnoman nur individuell, um fit zu bleiben. Die erste Prognose von acht bis zehn Wochen Ausfallzeit hat sich demnach nicht bewahrheitet.

58 Pflichtspiele für HSV

Vagnoman stieg bereits 2018 aus der U23-Mannschaft des Hamburger SV zu den Profis auf. Ohnehin ist der 20-Jährige bereits mehr als sein halbes Leben an der Elbe, der gebürtige Hamburger durchlief sämtliche Nachwuchsabteilungen des HSV. Inzwischen konnte er auch schon 58 Pflichtspieleinsätze für die erste Mannschaft verbuchen, dabei sogar drei Tore und zwei Vorbereitungen verzeichnen. Mit einem geschätzten Marktwert von vier Millionen Euro ist er weiterhin der wertvollste Profi im Kader von Walter. Bis zum Einstieg ins Mannschaftstraining wird es allerdings noch dauern.