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Nach 1:1 in Magdeburg: Baumgart spricht Kompliment aus

Nach zuletzt vier Siegen in Folge in der Liga und im Pokal musste sich der SC Paderborn am Sonntag beim 1. FC Magdeburg mit einem 1:1 zufrieden geben. Mit dem Punkt konnten die Ostwestfalen aber leben, Trainer Steffen Baumgart sprach der Mannschaft nach Spielende ein Kompliment aus.

"Wir freuen uns"

Eigentlich ist Uwe Hünemeier nicht unbedingt als Torjäger bekannt, doch als der Ball in der 70. Minute nach einer Außenrist-Vorlage von Sebastian Vasiliadis genau in seine Richtung flog, nahm der Innenverteidiger der Leder direkt an, feuerte es volley ins Tor und bescherte dem SCP damit einen Punkt. "Wir freuen uns, dass wir am Ende noch Unentschieden gespielt haben", sagte Trainer Steffen Baumgart auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Partie.

Die Freude über den Punktgewinn war darin begründet, dass Magdeburg nach 13 Minuten "aus dem nichts" (Baumgart) in Führung gegangen war und der SCP anschließend nicht so recht in sein Spiel fand. "Wir haben nicht so sauber nach vorne gespielt, wie wir es können", fand auch Baumgart. Oftmals habe es seine Mannschaft nicht geschafft, "bis zum Ende durchzuspielen", bemängelte der 47-Jährige.

Auf Hüne ist Verlass

Dennoch sprach der SCP-Coach seinen Spielern ein "Riesenkompliment" aus: "Weil sie drangeblieben sind und das Spiel nach dem Ausgleichstreffer komplett drehen wollte." Daher war Baumgart mit dem Ergebnis "grundsätzlich sehr zufrieden" – und dankte vor allem Uwe Hünemeier: "Auf Hüne können wir uns immer verlassen." Den durchaus sehenswerten Treffer des 33-Jährigen kommentierte Baumgart in seiner gewohnt trockenen Art schlicht mit "Ja, Tor", schob dann aber hinterher: "Er hat die Ruhe und den Mut, diesen Schuss so zu nehmen."

Mit 13 Punkten aus sechs Spielen ist der SC Paderborn weiterhin das beste Team der Rückrunde und liegt als Siebter nur vier Punkte hinter dem zweiten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag, wenn der FC St. Pauli vor nahezu ausverkauftem Haus in der Benteler-Arena gastieren wird, kann der SCP seine Serie fortsetzen – und den Cheftrainer erneut glücklich machen.