Nach Ausschreitungen: St. Pauli-Präsident kündigt Maßnahmen an

Fünf Sicherheitsleute wurden bei Ausschreitungen nach der Partie zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Schalke 04 verletzt, weil Anhänger der Königsblauen in den Heimblock gelangten. FCSP-Präsident Oke Göttlich verurteilte die Vorkommnisse scharf.

"Leider sehen wir uns gezwungen"

Nach Abpfiff des 3:1-Heimsiegs der Kiezkicker gegen Schalke kam es auf den Tribünen zu unschönen Szenen, weil Anhänger der Königsblauen in den Heimblock der Hamburger stürmten. "Wir verurteilen die Angriffe auf unsere Fans und Ordner*innen in der Nordkurve auf das Schärfste. Diese sind nicht zu rechtfertigen und wir wünschen den Betroffenen schnelle Genesung", gab FCSP-Präsident Oke Göttlich am Montag sein Statement auf der Homepage von St. Pauli ab.

Dass die Fußballkultur im Millerntorstadion grundsätzlich gelebt werden könne, liegt dem 47-Jährigen am Herzen. "Dazu gehören keine übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen", findet Göttlich - eigentlich. Denn am vergangenen Samstag wurden Grenzen überschritten. "Leider sehen wir uns nach verschiedenen Vorfällen im Gästebereich gezwungen, schärfere Maßnahmen zu ergreifen. Die genauen Vorhaben und deren Umsetzung prüfen wir derzeit, beispielsweise eine Erhöhung eines Zauns und das Aufhängen eines neuen, stabileren Fangnetzes", kündigt der Präsident deshalb an. Auch die Polizei sei vor dem Gästebereich mit Flaschen beworfen worden, die ersten Konsequenzen folgen nun seitens des Vereins.

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