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Nach fünf Pleiten in Folge: Fiel-Endspiel gegen Wiesbaden?

Bei der SG Dynamo Dresden könnte es derzeit kaum schlechter laufen: Nach fünf aufeinanderfolgenden Pleiten finden sich die Sachsen mittlerweile auf dem letzten Tabellenrang wieder. Im Kellerduell gegen Wehen Wiesbaden muss am Freitag wieder ein Dreier her – sonst könnten laut "Bild"-Bericht auch die Tage von Trainer Cristian Fiel gezählt sein.

"Wir müssen jetzt zusammenstehen"

Cristian Fiel wird für seine klaren Aussagen durchaus geschätzt. Vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden am kommenden Freitag (18.30 Uhr) stellte Dresdens Cheftrainer klar: "Ich bin kein Freund davon, das Wort 'Muss' zu nennen. Aber wenn der Letzte zu Hause gegen den Vorletzten spielt, dann musst du dieses Spiel gewinnen." Dessen sind sich auch die Dynamo-Profis bewusst. Kapitän Marco Hartmann: "Für uns kann es jetzt nur darum gehen, gegen Wiesbaden zu gewinnen."

Sollte das gelingen, wäre zumindest der direkte Anschluss an das rettende Ufer hergestellt. Weiter möchte bei Dynamo momentan niemand denken, die Devise lautet: Schritt für Schritt. "Deshalb macht es keinen Sinn, auf die Tabelle zu gucken", führte der Kapitän weiter aus. "Wir müssen jetzt als Mannschaft zusammenstehen und am Freitag gegen einen schlagbaren Gegner alles raushauen."

Dynamos Selbstvertrauen hat gelitten

Die Elbestädter sind sich ihrer Lage also durchaus bewusst. Das angeknackste Selbstvertrauen allerdings erschwert laut Hartmann die Trendwende: "Die Situation ist nicht so leicht. Wenn man den Jungs in die Augen schaut, merkt man, dass das sehr nagt." Umso mehr ist Cristian Fiel gefragt – als Trainer sowie als Motivator. Der Übungsleiter glaubt an seine Mannschaft: "Ab Dienstag gehen die Köpfe wieder hoch und dann geht es wieder vorwärts." Bleibt zu hoffen, dass Fiel Recht behält. Sollte dies nicht der Fall sein, dürften auch in Dresden die allseits bekannten Mechanismen greifen. Bedeutet: Eine weitere Niederlage könnte den Trainer seinen Job kosten.