Nach Vorfällen: Test von Union Berlin abgebrochen

Zu unschönen Szenen kam es am Samstag bei einem Testspiel von Union Berlin beim schwedischen Erstligisten Djurgardens IF. Die Partie musste nach 72 Minuten aufgrund anhaltender Auseinandersetzungen der beiden Fanlager abgebrochen werden. Bereits im Vorfeld des Spiels kam es zu Unruhen. Nachdem die Polizei die Lage unter Kontrolle bekommen hatte, wurde die Begegnung mit 45 Minuten Verspätung angepfiffen.

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Verein verurteilt die Geschehnisse

„Wir haben heute erlebt, wie Dummheit sehr vielen Menschen ein lang ersehntes Erlebnis zerstört hat. Auf eine dumme Provokation folgte eine dumme Reaktion, so dass die Partie, die von beiden Seiten mit großem Engagement vorbereitet wurde, in einem Desaster endete. Dagegen werden wir uns mit aller Kraft wehren. Wir verurteilen dieses Verhalten in aller Deutlichkeit! Jeder einzelne daran Beteiligte muss sich bewusst sein, dass er seinem Verein großen Schaden zugefügt hat. Sollten Straftäter ermittelt werden können, werden wir sie unseren Möglichkeiten entsprechend zur Verantwortung ziehen“, wird Union-Präsident Dirk Zingler, der persönlich vor Ort war, auf der Vereinsseite der Köpenicker wiedergegeben. Zudem teilte der Verein mit, die Vorkommnisse gemeinsam aufzuarbeiten. "Die freundschaftliche Zusammenarbeit beider Klubs wird von den Ereignissen nicht beeinträchtigt", teilte der Klub mit. Das Spiel endete 1:1. Für die Berliner traf Christopher Quiring (6.).

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