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Neuhaus: "Wer jetzt noch daran zweifelt, den schmeiß ich raus"

© imago images / foto2press

4:0 gegen Dynamo Dresden, 9 Punkte und 18 Tore Vorsprung auf den Relegationsplatz, nur noch drei Spiele zu spielen – die Zahlen sagen ganz klar: Arminia Bielefeld steigt auf. Das weiß auch Trainer Uwe Neuhaus. Glückwünsche nahm er trotzdem noch nicht an.

Noch keine Aufstiegsfeier

Der Bielefelder Aufstieg ist perfekt. Also, fast. Zumindest müsste es mit dem Fußball-Teufel zugehen, dass Bielefeld irgendwie noch von den Aufstiegsplätzen herunterrutscht. Das sieht auch Trainer Uwe Neuhaus so, der zwar betonte: "Eine Aufstiegsfeier gibt es heute nicht, denn wir sind noch nicht aufgestiegen", gleichzeitig aber auch unmissverständlich klarstellte: "Wir werden das schaffen, und wenn es soweit ist, werden wir das im angemessenen Rahmen feiern."

Der Trainer zeigte sich auf der Pressekonferenz nach dem 4:0 gegen Dynamo Dresden jedenfalls bestens gelaunt. Auch, weil er nach eigener Aussage gerade einen "perfekten Tag" erlebt hatte: "Das Knistern in der Kabine vor dem Spiel – das kriegt man in normalen Situationen nicht hin. Diese besonderen Momente waren heute da", so Neuhaus. Clauss (10. Minute), Voglsammer (62.), Klos (65.) und Soukou (87.) hatten mit ihren Toren alles klar gemacht – das Spiel, wie letztlich auch den anstehenden Aufstieg: "Klar, das muss man immer wieder betonen, rechnerisch ist es noch nicht perfekt", relativierte Neuhaus erneut: "Aber wer jetzt noch daran zweifelt, den schmeiß ich raus."

Neuhaus will weiter Siege sammeln

Allerspätestens am 28. Juni, wenn die letzte Partie gelaufen ist, wird Bielefeld den Aufstieg feiern können und den Schlusspunkt unter eine Saison setzen, in der Bielefeld aus Sicht des Trainers eine starke Entwicklung durchmachte: "Das ist Stück für Stück gewachsen. Der Glaube,dass wir jeden Gegner schlagen können, ist ganz fest verankert in der Mannschaft." Der soll möglichst auch in die nächste Spielzeit mitgenommen werden: "Mir ist wichtig, dass wir ordentlich auftreten und die Überzeugung mit Siegen in die nächste Saison tragen", so Neuhaus, denn: "Natürlich ist die 1. Bundesliga ein anderes Kalbier, da werden wir nicht so viele Siege einfahren, wie dieses Jahr. Daran kann sich jeder schon mal gewöhnen. Aber wir wollen unser Bestes geben. Und da helfen gute Saisonabschlüsse."