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Nürnberger Befreiungsschlag? "Nach den letzten Wochen tut das unheimlich gut"

© imago images / Nordphoto

Nachdem man lange auf einen Sieg warten musste, konnte der 1. FC Nürnberg endlich mal wieder gewinnen. Und wie: Mit 6:0 schoss der FCN den SV Wehen Wiesbaden aus dem Stadion.

Sieglos-Serie endet mit einem Knall

So richtig wollte der 1. FC Nürnberg nach dem Re-Start einfach nicht in die Gänge kommen. Der letzte Sieg in der Liga datiert noch aus dem Februar: Da schlug man den Karlsruher SC mit 1:0. Danach: Drei Niederlagen, vier Unentschieden – kein Sieg.

Eine Statistik, die in der Tabelle nicht gerade hilfreich war. Zuletzt fiel Nürnberg sogar zwischenzeitlich auf den Relegationsplatz – ein Sieg war also dringend nötig. Dass er dann aber so deutlich ausfallen würde, damit dürfte auch Trainer Jens Keller nicht gerechnet haben. Umso glücklicher war er nach der Partie: "Man hat am Anfang schon eine gewisse Nervosität gemerkt. Wir haben zwar zügig das 1:0 gemacht, aber hatten noch nicht so die Sicherheit", beobachtete der Trainer. Den ersten Treffer hatte Robin Hack nach nur sieben Minuten besorgt, in der Folge war Wiesbaden aber am Ausgleich dran. Zumindest bis kurz vor der Pause. Dann schlugen Sörensen (38.) und erneut Hack (41.) zu, sodass es mit 3:0 in die Pause ging.

Fokus auf die letzten beiden Partien

In der zweiten Halbzeit lieferten Sörensen (58.), Hack (65.) und Zrelak (83.) nochmal drei Treffer nach und sorgten so für ordentlich Erleichterung in Nürnberg: "Nach den letzten Wochen tut das unheimlich gut", so Jens Keller: "Ich bin erleichtert, dass wir diesmal einen Großteil unserer Chancen genutzt haben." Das freute auch Torschütze Sörensen, der darüber hinaus betonte: "Dass wir ohne Gegentor geblieben sind, war auch sehr wichtig. Das waren heute drei sehr wichtige Punkte, wir freuen uns darüber. Wir wissen aber auch, dass es noch weitergeht und noch nicht vorbei ist.“

Das sah auch Trainer Keller so. Schließlich kann es auch schnell wieder abwärts gehen, wenn in den letzten Partien nicht gepunktet wird: "Nichtsdestotrotz haben wir noch zwei schwere Spiele vor der Brust, darauf werden wir jetzt den Fokus legen", so der Trainer. Als nächstes geht es zum Aufstiegskandidaten aus Stuttgart, der selbst jeden Punkt braucht. Zum Abschluss reist Nürnberg dann nach Kiel.