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Nürnberg: Hasebe nach Frankfurt – Sylvestr und Ismael im Anflug

Bundesliga-Absteiger Nürnberg treibt die Personalplanungen für die kommende Zweitliga-Saison mit großen Schritten voran. Auf Seiten der Abgänge steht mit Makoto Hasebe ein weiterer Spieler fest. Der Der Japaner kehrt dem 1. FC Nürnberg nach einem Jahr den Rücken und wechselt zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt, wo er bis 2016 unterschrieb. "Wir freuen uns, dass wir mit Hasebe einen erfahrenen Spieler, der über die letzten Jahre hinweg seine Fähigkeiten in der Bundesliga unter Beweis gestellt hat, verpflichten konnten. Wir wünschen ihm viel Erfolg für die Weltmeisterschaft in Brasilien und dass er als Kapitän sein Team so weit wie möglich führen wird", so SGE-Sportdirektor Bruno Hübner. Für Nürnberg absolvierte er in vergangenen Saison 15 Partien.

Jakub Sylvestr kurz vor der Unterschrift

Auf Seiten der Neuverpflichtungen steht der Transfer von Jakub Sylvestr unmittelbar bevor. Laut der "Bild-Zeitung" ist der Wechsel bereits so gut wie fix. Der Stürmer kommt für eine Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro vom Zweitligisten Erzgebirge Aue, wo er in vergangenen Spielzeit mit 15 Treffer Zweitliga-Torschützenkönig wurde, zum FCN. Darüber hinaus verdichten sich die Anzeichen, dass Valerien Ismael neuer Trainer beim FCN wird. Ismael, der als Spieler von 2003 bis 2009 für Werder Bremen, Bayern München und Hannover 96 aktiv war, würde gerne den nächsten Schritt in seiner Trainerkarriere machen: "Die Lage ist so, dass es eine Anfrage aus Nürnberg gibt. Wir werden uns am Dienstag zusammensetzen und alles besprechen. Ich habe immer gesagt, dass ich im Profibereich den nächsten Schritt machen will und der FCN wäre der nächste Schritt. Das ist natürlich eine sehr interessante Aufgabe bei so einem Traditionsverein. Nach der Anfrage der Nürnberger muss man sich zusammensetzen und alle Details besprechen", so der Franzose gegenüber "Sport1".

Ismael: "Der Club wäre wirklich sehr spannend"

Sein aktueller Arbeitgeber aus Wolfsburg scheint von Ismaels Abwanderungsgedanken alles andere als begeistert zu sein. VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs will in naher Zukunft das Gespräch mit allen Beteiligten suchen: „Es gibt Absprachen und Pläne, die wir gemeinsam entwickelt haben. Valerien hat noch einen Vertrag bis 2016. Wir werden uns am Dienstag (…) zusammensetzen und darüber sprechen, was es für Beweggründe gibt, uns verlassen zu wollen", sagte er dem TV-Sender. Valerien Ismael verweist auf die Schnelllebigkeit des Fußballgeschäfts und hofft unterdessen, dass es zu einer zügigen Einigung kommt: „Im Fußball muss man wissen, dass es trotz vieler Pläne oft sehr schnell gehen kann. Man muss einfach darüber reden. Der Club wäre wirklich sehr spannend, ich werde meinen Wunsch Herrn Allofs mitteilen.

Mitarbeit: Simon Schneidermann