Nürnberger Lazarett: Sebastian Kerk bereits der vierte Ausfall
Eigentlich wollte der 1.FC Nürnberg sich im in Grassau am Chiemsee in Wettkampfform für eine erfolgreiche neue Spielzeit bringen. Doch nun dominieren Hiobsbotschaften das Trainingslager. Mit Sebastian Kerk hat sich am Wochenende bereits der vierte Spieler verletzt in die Heimat verabschiedet, zudem musste mit Cedric Teuchert ein fünfter Kicker wegen körperlicher Defizite abreisen. Am Montag morgen standen somit nur noch 18 Akteure auf dem Trainingsplatz und FCN-Coach René Weiler dürfte bereits einige Sorgen bezüglich des Saisonstarts haben – Hoffnung machen jedoch einige Nachzügler.
Entwarnung bei Burgstaller – Sorgen um Schäfer – Warten auf Kirschbaum
Eine positive Nachricht sorgte inzwischen für bessere Stimmung im Nürnberger Team. So stellte sich Guido Burgstallers Verletzung lediglich als Innenbandzerrung heraus und der Angreifer kann bald wieder mittrainieren. Kerk wird jedoch mit einer Adduktorenzerrung mindestens zwei Wochen pausieren und Neuzugang Tim Leibold fehlt mit Muskelfaserriss ebenfalls einige Wochen. Schwieriger ist die Lage bei Torwart Raphael Schäfer, der an Knieproblemen leidet und nun genauer untersucht werden soll. Ein längerer Ausfall des Routiniers kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Umso wichtiger also, dass Thorsten Kirschbaum, dessen Verpflichtung in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden soll, bald am Chiemsee eintrifft. Auch die Nationalspieler Niklas Stark, Even Hovland und Neuzugang Laszlo Sepsi stoßen im Verlauf der Vorbereitung noch hinzu und bieten Trainer Weiler zusätzliche Möglichkeiten. Übermäßige Sorgen brauchen sich die FCN-Anhänger also nicht zu machen, aber weitere Ausfälle und Hiobsbotschaften sollten besser ausbleiben.