Paulsen schwört FCI ein: "Im entscheidenden Moment zu 100% da sein"

Im Winter verließ Björn Paulsen den schwedischen Verein Hammarby IF, um sich dem FC Ingolstadt anzuschließen. Die Schanzer stecken als Tabellenletzter im tiefsten Abstiegskampf – der dänische Verteidiger beschwört für die finalen Partien den Teamgeist.
Wochen der Wahrheit in Ingolstadt
Drei Siege, eine Niederlage – die ersten vier Partien, in denen Björn Paulsen für den FC Ingolstadt auf der rechten Verteidigerposition auflief, ließen hoffen. Doch dann folgte der Einbruch: Es setzte Pleiten gegen St Pauli, Köln, Union Berlin und zuletzt den SC Paderborn. Nun stehen Partien gegen die direkten Abstiegskonkurrenten Sandhausen und Duisburg an – Spiele, die man dringend gewinnen sollte: "Es gilt jetzt im entscheidenden Moment zu 100% da zu sein – vorne wie hinten", betont Paulsen auf der vereinseigenen Website. Der FCI habe in der Länderspielpause "richtig hart gearbeitet", der Plan gegen Sandhausen steht: "Eigentlich wollen wir gar nicht so viel verändern, auch wenn das in unserer Lage vielleicht seltsam klingt", so Paulsen: "Jetzt gibt es noch ein paar taktische Feinheiten mit auf den Weg und wir schauen uns natürlich ganz genau an, wie Sandhausen spielt, damit wir perfekt vorbereitet in diese extrem wichtige Partie gehen."
Test-Pleite als Ansporn
Ein Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth in der Länderspielpause endete allerdings mit einer bitteren 0:4 Niederlage. Nicht gerade das beste Ergebnis, um Selbstvertrauen für die finalen Wochen des Abstiegskampfes zu tanken: "Erstmal ärgert einen jede Niederlage – ganz besonders die deutlichen", gab Paulsen zu: "Dennoch glaube ich, dass einem so eine klare Niederlage nochmals verdeutlicht, dass man immer an sein Limit gehen und wir füreinander arbeiten müssen. Ein kleiner Dämpfer ist immer auch ein Ansporn."
Man habe "vieles probiert" und konnte Spielpraxis gegen "ein sehr gutes Team sammeln", so Pauslen. Nun gelte es, in den verbleibenden Partien nochmal gemeinsam alles rauszuhauen: "Über allem steht in meinen Augen, dass wir als Team geschlossen zusammenstehen und uns füreinander auf dem Platz aufopfern müssen.“ Das bezieht Paulsen auch auf den Anhang auf den Rängen. Gemeinsam sollen endlich die wichtigen Ergebnisse eingefahren werden: "Keiner fragt am Saisonende, wie du denn gespielt hast. Es zählt das nackte Ergebnis und das müssen wir mit allem, was wir haben, auf unsere Seite bringen. Wir wollen uns und allen anderen beweisen, dass wir besser sind, als es die letzten Resultate und unser Tabellenplatz vermuten lassen."