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Philipp Bargfrede verzichtete auf Profi-Comeback bei Werder

IMAGO / Nordphoto

Bei der 0:3-Niederlage gegen Dynamo Dresden musste der SV Werder Bremen mit Ömer Toprak, Christian Groß und Leonardo Bittencourt auf drei erfahrene Profis verzichten. Aus Angst vor solch einem Szenario hatte sich Trainer Markus Anfang auch mit einer Rückkehr von Philipp Bargfrede beschäftigt. Der verzichtete aber.

Einsatz bei Testspiel geplant

"Ich wollte ihn gegen Heracles Almelo dazunehmen", wird Anfang vom "Kicker" zitiert und bestätigte so, dass er Bargfrede wieder in den Kader der Profis hätte holen wollen. Werder duellierte sich am 1. September in einem Test mit dem niederländischen Erstligisten (2:0). Der Gedanke von Anfang: Sollte Werder im Laufe der Saison personelle Probleme bekommen und Bedarf nach einem gestandenen Profi haben, hätte der 32-Jährige in dem Spiel Erfahrungen mit dem System des neuen Trainers sammeln können, um bei einem eventuellen Einsatz nicht komplett ins kalte Wasser geworfen zu werden.

Spontaner Einsatz bereits vergangene Saison

Der defensive Mittelfeldspieler, der nach Vereinslosigkeit im Oktober 2020 zur Regionalliga-Mannschaft des SVW gestoßen war, lehnte eine erneute Rückkehr aber ab: "Er hat für sich entschieden, dass er das nicht möchte", sagte der Coach. "Das habe ich so akzeptiert". Die Gründe für die Ablehnung lägen in der Vergangenheit. Bereits in der vergangenen Saison war es zu einem Bargfrede-Comeback in der Bundesliga gekommen. Am 31. Spieltag wurde der langjährige Werder-Profi (seit 2004 im Klub/241 Profi-Pflichtspiele) bei Union Berlin eingewechselt. Zu groß waren die personellen Probleme der Hanseaten.