Pyro-Vorfälle! Hohe Geldstrafe für den HSV

Der Hamburger Sportverein wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Für Fehlverhalten seiner Fans in den Spielen gegen Hansa Rostock und den SV Darmstadt wurde der HSV mit einer Geldstrafe von 93.900 Euro belegt.

31.300 Euro für sicherheitstechnische Maßnahmen

Während der Partie bei Hansa Rostock am 5. Februar dieses Jahres zündeten die Anhänger der Rothosen mindestens 71 pyrotechnische Gegenstände. Außerdem beschossen die Hamburger Ultras in der Halbzeitpause den Rostocker Block sowie den Parkplatz hinter dem Block mit jeweils acht Leuchtraketen und zündeten fünf Böller. Beim Auswärtsspiel in Darmstadt nur zwei Wochen später wurden im Hamburger Fanblock mindestens 17 Pyros gezündet. Zudem musste Schiedsrichter Christian Dingert die Partie in der 72. Minute für ca. 30 Sekunden unterbrechen, da eine Feuerwerksbatterie sowie zwei Bengalische Feuer abgebrannt wurde.

Aufgrund des unsportlichen Verhaltens kommt somit eine Strafe von insgesamt 93.300 Euro auf die Hanseaten zu, wovon der Verein 31.300 Euro für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen verwenden. Dies wäre dem DFB bis zum 31. Dezember 2023 nachzuweisen. Der Verein hat den Urteilen zugestimmt, die Urteile sind damit rechtskräftig.

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