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Pyrotechnik: Geldstrafen für Dresden, Hamburg und Ingolstadt

Das Sportgericht des DFB hat gleich mehrere Zweitligisten zu Geldstrafen wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger verurteilt. Dynamo Dresden, der FC Ingolstadt sowie der Hamburger Sportverein waren betroffen.

HSV muss 11.700 Euro zahlen

Am härtesten betroffen ist der HSV: Die Hamburger müssen 11.700 Euro zahlen. Unter anderem wurden vor dem Zweitligaspiel beim MSV Duisburg im Dezember dem DFB zufolge "15 pyrotechnische Gegenstände abgebrannt sowie eine Feuerwerksrakete abgeschossen". Darüber hinaus wurde in der 75. Minute ein Blinker im Gästeblock gezündet. Ein weiteres bengalisches Feuer im Hamburger Zuschauerblock wurde beim Spiel gegen Holstein Kiel entzündet.

Der FC Ingolstadt wird mit 1.700 Euro zur Kasse gebeten. Diese errechnen sich aufgrund zweier Rauchtöpfe, die Ingolstädter Zuschauer im Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg gezündet hatten. Darüber hinaus soll ein Ingolstädter Zuschauer ein Feuerzeug in Richtung Torhüter geworfen haben. Sowohl der HSV als auch der FC Ingolstadt stimmten den Urteilen zu.

Dresdener Zustimmung steht noch aus

Die SG Dynamo Dresden wurde durch den Kontrollausschuss mit einer Geldstrafe von 6.000 Euro belegt. Gegen den 1. FC Köln wurden im Dresdner Block laut DFB insgesamt acht pyrotechnische Gegenstände gezündet. Die starke Rauchentwicklung führte zu einer zweiminütigen Spielunterbrechung. Eine Zustimmung des Vereins zum Urteil steht allerdings noch aus. Dynamo kann innerhalb von 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen