RB: Rangnick nur Übergangstrainer – Wunschkandidaten nach Bundesligaaufstieg

Ein wenig überraschend übernahm Ralf Rangnick diesen Sommer die Doppelfunktion als Sportchef und Trainer von RB Leipzig. In einem Interview mit „Spox.com“ wurden nun die Hintergründe deutlich. Demnach lag es vor allem daran, dass die Wunschkandidaten „sich doch nicht vorstellen konnten, in der 2. Liga tätig zu sein oder den aktuellen Verein nicht verlassen wollten.“ So schlüpfte Rangnick selbst in die Rolle und hofft nun im nächsten Jahr – idealerweise als Aufsteiger in die Bundesliga – sein Amt an einem geeigneten Nachfolger übergeben zu können. Enormen Druck verspürt er aber wohl nicht, sieht sein Team aber in der Pflicht auf das große Ziel hinzuarbeiten. „Wir werden nicht aufsteigen, nur weil wir gebetsmühlenartig wiederholen, auch aufsteigen zu wollen. Der Aufstieg ist für uns kein Muss und erst Recht keine Pflicht. Unser Ziel ist es, jeden Tag mit der Mannschaft so zu arbeiten, als ob es der letzte wäre“, erklärt er. Dennoch sollte auch Rangnick klar sein, dass nach dem wiederholt großen Aufwand auf dem Transfermarkt nun auch Ergebnisse folgen müssen. Sonst könnte es passieren, dass er nicht nur die Position des Trainers zum Saisonende aufgeben müsste.

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