Relegation: Hinspiel ohne Top-Stürmer?
Die Entscheidung rückt allmählich näher, denn am Donnerstagabend (20:30 Uhr) steht bereits das Hinspiel der Relegation zwischen dem Hamburger SV und dem Karlsruher SC an. Tore, Tränen und Triumphe erwarten die Fans beider Vereine, doch besonders mit den Toren könnte es unter Umständen schwierig werden. Besonders in Hamburg, wo die Zuschauer zuletzt ohnehin nicht mit Treffern überschüttet wurden, ist Stürmermangel ausgebrochen. Auch der KSC bangt um seinen Top-Torschützen.
Lasogga, Olic und Hennings mit Fragezeichen – Rudnevs fällt aus
Der HSV, der in der Regel mit einer Spitze spielt, wird wohl auch nur einen echten Stürmer im Kader haben. Denn einzig der letztjährige Relegations-Held Pierre-Michel Lasogga scheint rechtzeitig fit zu werden, nachdem er im letzten Spiel mit Schulterproblemen ausgewechselt werden musste. Immerhin konnte der Angreifer das Abschlusstranining absolvieren. Anders als Ivica Olic (Rückenprobleme), der zuletzt meist als linker Flügel eingesetzt wurde. Der Kroate ist zwar im vorläufigen Kader, aber ein ernsthafter Wackelkandidat. Sicher ausfallen wird Joker Artjoms Rudnevs (Adduktorenprobleme), der zuletzt für den angeschlagenen Lasogga einsprang. Im Ernstfall müsste wohl Maximilian Beister auflaufen, dem nach langer Verletzungspause noch immer die Spielpraxis fehlt. In Karlsruhe sind die Sorgenfalten ebenfalls groß, denn Zweitliga Torschützenkönig Rouwen Hennings (17 Treffer) droht durch einen Bluterguss im rechten Knöchel für das Hinspiel auszufallen. Trainer Markus Kauczinski schätzt im „Kicker‟: „Die Chancen, dass Rouwen dabei ist, sehe ich fifty-fifty.‟ Auch Hiroki Yamada (Wadenprobleme) steht unter Umständen nicht zur Verfügung.