"Respektlos": Schwartz kontert Walter-Aussagen

Am Sonntag treffen der VfB Stuttgart und der Karlsruher SC im heiß erwarteten Derby aufeinander. Schon im Vorfeld der Partie sorgten die Trainer der beiden Mannschaften schonmal für Feuer.

Walter kündigt kein Gegentor an

Nur einen Sieg holte der VfB Stuttgart aus den vergangenen fünf Partien, der KSC spielte die letzten sieben Spiele Unentschieden. Beide Mannschaften könnten einen Dreier aus der kommenden Partie am Sonntag also gut gebrauchen – dementsprechend wird das Spiel mit Spannung erwartet, auch abseits der allgemeinen Derby-Stimmung.

Zu der trugen die beiden Trainer aber trotzdem schonmal bei. Auch, wenn "es um Fußball gehen soll", wie Tim Walter auf der Pressekonferenz betonte, richtet sich der Fokus auf die beiden Coaches: Der Tabellendritte kündigte in Person seines Trainers an, mehr in das Spiel zu investieren und folglich als Sieger aus der Partie zu gehen: "Wir wissen, dass wir alles geben müssen. Wir werden dann auch die Tore erzielen und keines kassieren."

Schwartz: "Ich gehe anders damit um"

Ein Spiel ohne Gegentor kündigte Walter also an – und das, obwohl das letzte Zu-Null-Spiel des VfB bereits fünf Partien zurückliegt. Ein Punkt, der auch KSC-Coach Schwartz auf den Plan lief: Die Aussagen hätten "mit Respekt nicht unbedingt viel zu tun", so der Trainer gegenüber dem "SWR": "Er hat uns kein Tor zugetraut, obwohl wir mehr geschossen haben als sie. Das ist ja schön für ihn. Ich gehe anders damit um. Ich habe Respekt vor jedem Gegner", stellte Schwartz heraus: "Und wenn der Herr Walter das nicht hat, ist das seine Sache."

Schwartz vermutete hinter den Aussagen Walters einen Verweis auf den höheren Marktwert des VfB – und zeigte sich seinerseits kämpferisch: "Um zu zeigen, wie gut sie eigentlich sind, und wie schlecht wir sind. Ich denke, dass wir die Antwort auf dem Platz geben sollten."

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