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Rostocks Coach Härtel warnt: "40 Punkte reichen nicht"

imago images / foto2press

Der F.C. Hansa Rostock ist derzeit auf dem besten Weg in der 2. Bundesliga die Klasse zu halten und hat sieben Spieltage vor Schluss einen Vorsprung von sechs Punkten auf den Relegationsrang. Dennoch warnt Trainer Jens Härtel nun davor, fahrlässig zu werden und zweifelt an, dass 40 Punkte in dieser Spielzeit zum Verbleib in der Liga reichen werden. 

"Zum Saisonende hin gibt es immer kuriose Ergebnisse"

Besonders mit dem Blick auf die Rückrundentabelle scheint der F.C. Hansa Rostock kein ernsthafter Abstiegskandidat mehr zu sein. Schließlich holte die Kogge in der zweiten Saisonhälfte bisher 15 Punkte in zehn Spielen und belegt in dieser Tabelle den siebten Rang, insgesamt sammelte man bisher sogar schon 34 Punkte. Dennoch warnt Trainer Jens Härtel nun davor, allzu sorglos in die verbleibenden sieben Spiele zu gehen.

"Wir lehnen uns nicht zurück, weil es zum Saisonende hin immer kuriose Ergebnisse gibt", wird der 52-Jährige in der "Bild" zitiert und zweifelt dort auch an, dass die 40 Punkte in dieser Spielzeit zum Klassenerhalt genügen: "Ich glaube, sechs Punkte werden nicht reichen. Zwischen Platz 16 und 8 liegen nur neun Punkte. Das kann bei sieben Spielen fürchterlich schnell gehen. Mein Gefühl ist, dass du dieses Jahr 42 Punkte brauchen wirst."

Nur Aue musste mit 40 Punkten mal in die Relegation

Tatsächlich musste der FC Erzgebirge Aue in der Saison 2017/2018 am Ende schonmal mit 40 Punkten in die Relegation, die die Veilchen aber gegen den Karlsruher SC damals zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Damit sich die Geschichte wiederholt, müsste allerdings Dynamo Dresden, derzeit mit 28 Punkten 16., noch ganze zwölf Punkte holen. "Das ist möglich. Sie haben zwar in der Rückrunde noch nicht gewonnen, aber zwei Punkte gegen Top-Mannschaften geholt", so Härtel.

Rechenspiele hin oder her, am Samstagabend (20.30 Uhr) hat der F.C. Hansa Rostock im eigenen Stadion die nächste Möglichkeit, das Punktekonto weiter aufzustocken und sich somit noch weiter von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Der Gegner ist dann allerdings niemand geringeres als der FC St. Pauli, derzeit Spitzenreiter in der 2. Bundesliga.