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Schubert-Nachfolger: Rüdiger Rehm neuer Trainer beim FC Ingolstadt

IMAGO / Jan Huebner

Wenige Stunden nach der Entlassung von André Schubert hat der FC Ingolstadt am Mittwochabend seinen neuen Cheftrainer vorgestellt: Ex-Wiesbaden-Coach Rüdiger Rehm übernimmt fortan bei den Schanzern.

"Emotionaler und konzeptioneller Trainer"

Nachdem der FCI unter André Schubert, der im September das Zepter von Roberto Pätzold übernahm, lediglich drei Punkte aus acht Spielen einfahren konnte, vermeldete der Aufsteiger am Mittwochmorgen die Trennung vom Übungsleiter. Nun wurde die vakante Stelle neu besetzt. Rüdiger Rehm, der von Februar 2017 bis Oktober 2021 für den SV Wehen Wiesbaden tätig war, soll nun das Ruder beim Tabellenletzten rumreißen.

Vertrauen, das dies klappen kann, scheinen die Verantwortlichen durchaus zu haben. "Rüdiger Rehm ist ein emotionaler und konzeptioneller Trainer, der mit seiner Art auf und neben dem Platz ein Team mitreißen und etwas auslösen kann", zeigt sich Sportchef Malte Metzelder erfreut. Nach dem nun erfolgten Trainerwechsel gelte es, "alle Kräfte für die kommenden beiden Heimspiele zu bündeln und dann unseren Weg mit den entsprechenden Weichenstellungen weiterzugehen", gibt Metzelder die Marschroute vor.

Herausforderung FCI

Auch Rehm, der den SV Wehen Wiesbaden zur Saison 2019/20 über die Relegation gegen Ingolstadt in die 2. Liga führte und Rekordtrainer der Hessen ist, in dieser Saison nach einem holprigen Start allerdings freigestellt wurde, zeigte sich erfreut: "Ich freue mich darauf, nach sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen, diese Herausforderung beim FCI anzunehmen." Optimistisch stimme ihn "die Mentalität und die Charaktere für diese schwere Aufgabe", welche das Team aufweise. So sei das ausgemachte Ziel klar: "Wir wollen uns mit allen Mitteln den Klassenerhalt erkämpfen", sagt Rehm, der vor seiner Zeit in Wiesbaden für Bielefeld und Großaspach aktiv war.

Einen Spieltag vor dem Ende der Hinrunde sind die Schanzer mit gerade mal sieben Punkten abgeschlagen Letzter und konnten erst einen Sieg verbuchen – Ende August beim 2:0 gegen Sandhausen. Der Rückstand zum Abstiegs-Relegationsplatz beträgt bereits sieben Punkte, das rettende Ufer ist sogar schon zehn Zähler entfernt. Die Vorzeichen könnten besser sein. Dennoch soll Rehm, welcher, so Sport-Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer, das "klares Anforderungsprofil" erfülle, das Unmögliche nun möglich machen. Sein Debüt feiert Rehm am kommenden Samstag gegen Hannover 96.