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Sandhausen plant Wintertransfers – kommt Schauerte zurück?

Als Tabellenfünfzehnter beendete der SV Sandhausen den Auftakt der Rückrunde, steckt somit mitten im Abstiegskampf. Deshalb will der Verein in der Winterpause Änderungen im Kader vornehmen und hofft, sich mit Neuzugängen verstärken zu können.

Kehrt Schauerte zurück?

Mit einem 0:0 beendete der SV Sandhausen das Jahr 2018, wartet seit Mitte Oktober auf einen Sieg, von denen es in 18 Spielen lediglich zwei gab. Der SVS tritt auf der Stelle, ist punktgleich mit dem Abstiegs-Relegationsplatz. Um die bedrohliche Zone verlassen zu können, soll der Kader im Winter verändert werden. "Wir haben eine sehr sorgfältige Analyse vorgenommen und werden Transfer tätigen, falls es der Markt hergibt", sagte Otmar Schork, der sportliche Leiter, gegenüber der "Rhein-Neckar-Zeitung". Geplant sind zwei bis drei Neuzugänge.

Ein möglicher Kandidat ist Julian Schauerte. Der Verteidiger wäre kein Unbekannter, schließlich spielte der 30-Jährige bereits von 2009 bis 2014 in Sandhausen und absolvierte 167 Spiele, ehe er zu Fortuna Düsseldorf wechselte. Bei seinem aktuellem Arbeitgeber KAS Eupen, zu dem Schauerte im Sommer wechselte, spielt er keine Rolle, eine Trennung von den Belgiern liegt nahe. Kontakt zum Verein habe es noch keinen gegeben, zum Spieler sei dieser jedoch nie abgerissen, sagte Schork der Zeitung.

Einige Spieler vor dem Abgang

Dagegen könnten einige Spieler gehen, die Zeitung bringt dabei Marcel Seegert, der das Interesse von Regionalligist Mannheim geweckt haben soll, Alex Rossipal, Ken Gipson, Mohamed Gouaida und Florian Hansch ins Spiel. "Wir schicken keinen weg, sondern werden uns mit den Profis unterhalten, welche Lösung – ausleihen oder abgeben – die beste ist", äußerte sich Schork. Unabhängig davon, wie die Transferperiode läuft, glaubt er an sein Team: "Unser Kader hat Qualität, der Teamspirit hat nicht gelitten und irgendwann wird das Glück zurückkehren, das uns im letzten Jahr gefehlt hat."