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Kolumne: SVS überrascht mit starker Defensive

Halbzeit. Was soll man zum bisherigen Saisonverlauf des SV Sandhausen sagen, abgesehen von: „Hä?“. Nach Ablauf der haarsträubenden letzten Saison, die man als Vorletzter abschloss und noch im Glauben war 2013/2014 wieder drittklassig zu spielen, hätte mit dem heutigen Tabellenfreeze wohl niemand gerechnet. Als die Wunderrettung und der damit verbundene Klassenerhalt durch war, waren sich die Experten einig: Abstiegskandidat Nr. 1 – nur der SVS. Doch wie Sie sehen, sehen Sie nichts – außer vielleicht eines einstelligen Tabellenplatzes. Und jetzt ratet mal, wer sich als zweitstärkstes Heimteam entpuppte: der SV Sandhausen. Mit starken Defensivleistungen – gar den zweitstärksten im Unterhaus – belegte man trotz ausbaufähiger Offensivaktionen und mangelnder Chancenverwertung einen mehr als respektablen 9. Tabellenplatz. Die letztjährige Punktausbeute von 26 an der Zahl nach 34 Spieltagen konnten die Schwarz-weißen diesmal bereits nach 19 „90 Minuten“ überbieten.

Die Ligawelt sieht jedoch nicht ganz so rosig aus, wie man es zunächst vermuten mag. Einzig Cottbus, die abgeschlagen auf dem letzten Rang überwintern, fallen aus dem ausgeglichen Ligakonzept. Zwischen direktem Auf- und Abstieg liegen gegenwärtig 14 Pünktchen. Ein Fazit kann man zum jetzigen Zeitpunkt kaum aussprechen, denn warum lieben wir den Sport des runden Leders? Richtig, weil im Toyota des Sports alles möglich ist.

FOTO: Uwe Schmidt