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SC Paderborn: Vertragsgespräche erst im Winter

Im Sommer des kommenden Jahres laufen gleich sechs Verträge beim SC Paderborn aus. Manager Markus Krösche bleibt ruhig und plant Vertragsgespräche erst ab dem Winter ein.

Zukunftsplanung vorerst aufgeschoben

Dem SC Paderborn könnte im kommenden Sommer ein kleiner Umbruch bevorstehen: Mehrere Spielerverträge laufen nur noch bis zum 30. Juni 2019. Unter anderem beendet Thomas Bertels seine Karriere – doch bei einigen anderen Akteuren wird der SC Paderborn großes Interesse an einem Verbleib haben.

Mit Leopold Zingerle und Michael Ratajczak könnten gleich zwei Torhüter den Verein nach Vertragsablauf verlassen. Das gleiche gilt für das Defensivduo Lukas Boeder und Lein Fesser, die ebenfalls nur noch bis Sommer 2019 unter Vertrag stehen. Auch der Vertrag des zentralen Mittelfeldspielers Massih Wassey läuft nur noch bis zum nächsten Jahr. Das Problem: Aufgrund einer Rückenverletzung konnte sich Wassey in der laufenden Saison noch nicht mit Einsätzen für eine Verlängerung empfehlen.

Auch Gespräche mit Klement noch kein Thema

Sowieso stünden die Vertragsgespräche derzeit aber noch nicht im Vordergrund, betont SCP-Manager Markus Krösche gegenüber dem "Westfalen-Blatt": "Ein Großteil des Kaders ist langfristig an uns gebunden, da sind wir ganz gut aufgestellt. Alles andere schauen wir uns in den kommenden Wochen ganz in Ruhe an." Erst nach der Winterpause sollen demnach konkrete Verhandlungen beginnen.

Dann würde auch über die Zukunft der aktuell verliehenen Spieler Ron Schallenberg, Philipp Tietz und Luca Pfeiffer befunden werden. Auch bei Leistungsträger Philipp Klement, dessen Vertrag zwar noch bis 2020 läuft, der aber bereits durch starke Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat, drückt Krösche auf die Bremse: "Philipp ist ein extrem guter Spieler, aber davon haben wir noch mindestens sechs andere. Sie stehen alle im Blickpunk – auch das bringt der Erfolg so mit sich."