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Schuster kritisch: "Denke, dass bedeutend mehr für uns drin war"

© imago images / Picture Point

Nachdem der FC Erzgebirge Aue gegen den Karlsruher SC noch drei Punkte einfahren konnte, gab es gegen den FC St. Pauli eine Pleite. Bitter, befand Trainer Dirk Schuster nach der Partie.

Schuster kritisiert Chancenverwertung

Ungehalten zeigte sich Dirk Schuster auf der Pressekonferenz nach dem Spiel seiner Mannschaft gegen St. Pauli. Dabei hatte sein Team eigentlich eine gute Leistung vorgebracht – was im Grunde genau der Punkt war, der ihn ärgerte: "Ich glaube dass wir ein sehr ordentliches Auswärtsspiel gemacht haben", so Schuster, der sogar befand: "Eines der besten der Saison. Ich denke, dass wir uns viele Chancen herausgearbeitet haben", so Schuster, der sein Team "von Beginn an mutig nach vorne" spielend und offensiv aktiv gesehen hatte.

Doch die Tore machte St. Pauli. Gleich zwei fielen in der ersten Hälfte, ein weiteres verhinderte Männel mit einem parierten Elfmeter gegen Diamantakos: "Da hätten wir glaube ich gar nicht mehr gewusst, was gerade passiert ist", kommentierte Schuster, wäre der Ball reingegangen.

"Das ärgert mich brutal"

So ging es mit 2:0 in die zweite Halbzeit, und Aue versuchte aufzuholen. Doch bis auf den Anschluss durch Gonther (74.) bekam Aue nicht genug Gefahr vor das Tor der Kiezkicker: "Dort, wo Entschieudngen fallen, in den Strafräumen, haben wir nicht diese Gier, unbedingte Willensstärke und Brutalität gehabt", kritisierte Schuster: "Situationen vor der eigenen Tor zu bereinigen und auf der anderen Seite die Konsequenz, den Ball über die Linie zu drücken" – diese Qualitäten hätten gefehlt. Schuster hatte dabei "so viele Torschüsse wie selten" gesehen, doch im Abschluss haperte es: "Ich würde das nicht an der Konzentration festmachen. Wir müssen da noch genauer hinschauen und uns weiterentwickeln", kündigte der Trainer an.

Am Ende blieb es bei der 2:1 Niederlage: "Das ärgert mich brutal, weil ich denke, dass bedeutend mehr für uns drin war und es total unnötig ist, mit Null Punkten aus dem Stadion zu gehen", so Schuster deutlich. Zeit zum Aufarbeiten bleibt aber kaum: Schon am Mittwoch tritt Aue gegen den VfL Bochum an.