• Facebook
  • Twitter

Schuster unzufrieden: "Da muss man etwas mehr in so eine Partie investieren"

© imago images / Picture Point

Nachdem der FC Erzgebirge Aue gegen Darmstadt früh in Führung ging, kassierten die Veilchen am Ende eine klare Pleite. Verdient, musste Trainer Dirk Schuster am Ende zugeben.

Aue fehlt die Zielstrebigkeit

Schon zu Anfang der Partie zeigten sich die Gäste forsch im Angriff und brachten Aue mit ersten Gelegenheiten in Bedrängnis. Umso überraschender kam die die Führung der Hausherren nach nur acht Minuten: Nach einem Fehler von Verteidiger Bader bekam Krüger den Ball und konnte ohne Probleme abschließen: "Wir haben uns schwer getan, in die Partie zu finden", kommentierte Trainer Dirk Schuster das Spiel bis zu diesem Moment: "Wir haben dieses Geschenk angenommen und hatten dann einen besseren Zugriff auf die Partie."

Der hielt allerdings nicht so fest, wie sich der Coach das erhofft hätte. Darmstadt spielte weiter nach vorne und zeigte sich von dem Rückschlag weitestgehend unbeeindruckt. Die Partie gestaltete sich einigermaßen ausgeglichen, Aue verpasste es aber, Chancen zu entwickeln: "Wir hätten mit mehr Zielstrebigkeit und einfacherem Fußball gefährlicher werden können", kritisierte Schuster: "Aber wir haben es nicht gemacht. Wir haben den Gegner ergebnistechnisch sogar wieder zurück in die Partie geholt." Das geschah in der 19. Minute. Da holte Keeper Jendrusch Angreifer Manu von den Beinen, den fälligen Elfmeter verwandelte Tobias Kempe.

Schuster kritisiert Einstellung

Es blieb bis zur Pause beim 1:1, danach nahm Darmstadt das Spiel in die Hand. Nach 72 Minuten erzielte Dursun die Führung und setzte in der 81. die Entscheidung zum 1:3 oben drauf. Ein Ergebnis, das Dirk Schuster lieber vermieden hätte: "Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Wir haben die Basics nicht gut abgerufen", so der Coach. Zu selbstsicher habe sein Team möglicherweise agiert, nachdem man die letzten Beiden Partien einen Sieg und ein Unentschieden einfuhr, so Schuster: "Unser Ziel war heute ganz klar, über die 40-Punkte-Marke zu springen. Dafür muss man etwas mehr in so eine Partie investieren, als eine Zweikampfquote zu Hause von Pi mal Daumen 40 zu 60. Das macht mich unzufrieden und nachdenklich."

Als nächstes steht für Aue die Partie gegen den 1. FC Heidenheim an. Ebenfalls eine Aufgabe, die nicht einfach werden dürfte.