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SCP mit Remis und spätem Tor gegen Nürnberg "glücklich"

IMAGO / Sportfoto Rudel

Lange Zeit sah es danach aus, als würde der SC Paderborn seine schwarze Serie gegen den 1. FC Nürnberg fortsetzen. Doch kurz vor Schluss kamen die Ostwestfalen noch zum 2:2-Ausgleich. Während die Beteiligten mit der ersten Halbzeit zufrieden waren, offenbarte der zweite Durchgang noch einige Probleme.

"Sehr gut reingekommen"

Die Hausherren seien "sehr gut reingekommen" in die Partie, meinte Abräumer Marco Schuster nach dem Spiel beim Vereins-TV. "Wir haben verdient geführt, hatten ganz gute Ballbesitzphasen", so der 25-Jährige. Auch Trainer Lukas Kwasniok war mit den ersten 45 Minuten "sehr zufrieden". Den Lohn gab es nach 19 Minuten, als Jannis Heuer den Ball nach einer Ecke wuchtig im kurzen Eck unterbrachte. Es sah danach aus, als könnte der Klub von der Pader die sechste Niederlage im sechsten Aufeinandertreffen mit dem FCN verhindern.

FCN-Wechsel fruchten

Doch der FCN wechselte in der Pause sein Sturm-Duo. Somit sei "viel Körperlichkeit gekommen", zollte Schuster den neuen Angreifern des Gegners Respekt. "Da konnten wir uns vom Druck nicht befreien, das Spiel ist uns ein bisschen abhanden gekommen." Das nutzten die Franken aus, drehten durch ein Eigentor von SCP-Schlussmann Jannik Huth (54.) und Manuel Schäffler (58.) die Partie. "Wir hatten Glück, dass wir das 1:3 nicht noch bekommen", so Schuster. Stattdessen erzielte Sven Michel noch den späten Ausgleich und sicherte seinem Team einen Punkt (85.). "Wir kamen ins Schwimmen, spätestens mit dem 1:1. Wir hatten dann Glück, dass sie das Spiel nicht killen. Unterm Strich sind wir nach 90 Minuten und dem Verlauf glücklich. Wir nehmen jeden Punkt mit. Wir sehen wie schwer es ist, Punkte in dieser Liga zu holen", war Kwasniok mit dem Ergebnis an sich aber nicht unzufrieden. Schuster mahnte jedoch, dass ein Start wie in die 2. Halbzeit "nicht noch mal passiert."