SCP: Sportchef Weber stellt sich hinter Trainer Kwasniok

Nachdem Lukas Kwasniok auf Mallorca vorübergehend verhaftet wurde und auf eigenen Wunsch am letzten Spieltag nicht auf der Trainerbank saß, war über eine mögliche Trennung vom SC Paderborn spekuliert worden. Sportgeschäftsführer Benjamin Weber bekennt sich erneut klar zu seinem Trainer.

Kwasniok wird in die Vorbereitung auf die neue Saison gehen

"Ja. Er ist und bleibt unser Trainer." Mit diesen eindeutigen Worten in der "Neuen Westfälischen" schob Weber den Spekulationen über ein Ende der Zusammenarbeit mit Kwasniok einen Riegel vor. Der SCP-Trainer wurde Ende Mai auf der Urlaubsinsel wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs festgenommen. Weder er, noch seine Anwältin machten Angaben zu den Vorwürfen. Der 41-jährige hatte daraufhin den Verein um eine kurze Auszeit gebeten. Beim letzten Ligaspiel gegen Nürnberg stand sein Assistent Frank Kaspari an der Seitenlinie.

Vereinspräsident Thomas Sagel  gab daraufhin zu Protokoll: "Selbstverständlich haben alle Beteiligten den Wunsch, dass sich die Ereignisse schnellstmöglich aufklären. Für uns gilt auch nach dem Austausch mit Lukas Kwasniok weiterhin die Unschuldsvermutung". Nun bekräftigte Sportchef Weber, dass der bis 2025 unter Vertrag stehende Coach die erste Trainingseinheit in der Vorbereitung auf die neue Saison am 25. Juni leiten werde.

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"