SCP-Wiedersehen mit Werder: "Könnte zu Torerfolgen kommen"
Die letzte Begegnung zwischen dem SC Paderborn und dem SV Werder Bremen an der Pader entpuppte sich als torreiches Spektakel. Seitdem sind zwar über acht Monate vergangen und die Teams spielen heute in unterschiedlichen Ligen, aber SCP-Coach Lukas Kwasniok rechnet vor dem Pokalduell beider Mannschaften (Mittwoch, 18 Uhr) erneut mit einem Feuerwerk.
Erinnerung an 3:4-Spektakel
Im Januar gab Paderborn eine 3:1-Führung gegen die Grün-Weißen noch aus der Hand, sodass die Bremer mit einem 3:4-Sieg bei den Ostwestfalen wichtige Punkte für den Aufstieg sammelten. Wenn das Team von Ole Werner jetzt am Mittwoch zurückkehrt, dann wird er sogar zum Großteil wohl dieselbe Startelf aufbieten. "Das zeigt die Qualität, die Bremen damals schon hatte", erinnert Lukas Kwasniok an die Begegnung zurück - und stellt sich auf das bekannte Sturmduo der Werderaner ein. Angst hat der SCP-Coach nicht: "Wir sind gut drauf, aber das bei Bremen auch der Fall."
Mit sechs Toren in den letzten beiden Spielen haben die Paderborner ihren Offensivmotor wieder pünktlich zum Pokalspiel angeschmissen. "Grundsätzlich wollen wir es wie jedes andere Spiel auch angehen. Vor allem nach vorne spielen und den Gegner unter Druck setzen", erklärt Kwasniok daher selbstbewusst. Ob es wieder zu einem turbulenten Spiel kommt, wollte der Fußballlehrer nicht ausschließen. "Beide Teams verteidigen recht hoch. Dadurch entsteht relativ viel Fläche hinter der letzten Reihe. Gepaar mit der Qualität der jeweiligen Offensive könnte es durchaus zum ein oder anderen Torerfolg kommen", stellt der SCP-Coach gespannt fest.
Einsatzgarantien für sechs Spieler
Für Pokaltorhüter Leopold Zingerle, sowie den Feldspielern Raphael Obermair, Julian Justvan und Marvin Pieringer, verteilte Kwasniok bereits Startelf-Garantien. Zwei weitere Spieler wissen ebenfalls, dass sie beginnen werden - in den übrigen Positionen will der Cheftrainer noch auf die Belastung schauen, denn das nächste Liga-Spiel am Samstag (13 Uhr in Braunschweig) wirft seine Schatten voraus. "Es ist ein Unterschied, ob due das erste oder zweite Spiel in der Englischen Woche hast", gibt Kwasniok daher zu Bedenken.
Als völliger Außenseiter sieht der Zweitliga-Zweite sich am Mittwochabend nicht. "Ein Freund von mir sagt immer, wenn 'gut' auf 'gut' trifft, dann entscheidet der Wille. Ich hoffe, dass der bei uns stärker ausgeprägt sein wird", gibt Kwasniok daher als Marschroute aus. Ob dann wieder ein Tor-Festival folgt, war nebensächlich - bis auf einen Punkt: "Ich hoffe, dass wir am Ende ein Tor mehr erzielen können." Notfalls auch über 120 spektakuläre Minuten. Für Paderborn geht es darum, den 16. Sieg im 33. Pokalspiel zu holen.