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Spitzenreiter SCP mit "Feuer unter dem Hintern" gegen Schlusslicht Fürth

IMAGO / Thomas Frey

Satte 15 Punkte trennen Tabellenführer Paderborn und Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth nach acht Spieltagen bereits. Dennoch stelle das Kleeblatt "eine Mannschaft, die alles kann", findet SCP-Coach Lukas Kwasniok.

"Absolut harte Nuss"

Dieser fand auf der Pressekonferenz am Freitag viele lobende Worte für den kommenden Gegner, den seine Truppe nicht unterschätzen werde. "Denn die Jungs haben so Feuer unter dem Hintern, da ist es egal, ob der Gegner HSV, Fürth oder Sandhausen ist, ob wir auswärts oder zu Hause spielen, ob gegen den Letzten oder gegen den Zweiten. Wir werden übermorgen Vollgas geben und werden schauen, dass wir das Spiel gewinnen. Das ist einfach unser Naturell – tabellenpositionsunabhängig und gegnerunabhängig."

Kwasniok lobte die Fürther für deren "ordentlichen Fußball", das Anlaufverhalten, deren kompaktes Auftreten und das "Tempo auf der letzten Reihe. Aber sie haben das Problem, dass sie das noch nicht über 90 Minuten auf den Platz bekommen haben. Also phasenweise spielen sie wie ein Spitzenteam, aber über 90 Minuten haben sie das noch nicht hinbekommen. Und das wird deren Ziel sein, eben nicht nur wie beispielweise (bei der 1:3-Heimpleite, Anm. d. Red.) gegen Kaiserslautern den Gegner einzuschnüren und ’nur' mit 1:0 zu führen, sondern nach Möglichkeit das zweite Tor nachzulegen. Dem stehen wir natürlich nach Möglichkeit im Weg."

Seine Schützlinge wollen gegen den Liganeuling ihr "Spiel wie immer durchziehen, gute Spieldominanz an den Tag legen. Wissen aber um die Schwere der Aufgabe." Dementsprechend werde es eine "absolut harte Nuss", die der SCP zu knacken hat. Kwasniok geht davon aus, "dass das ein absolut abwechslungsreiches, spannendes Spiel werden wird. Und wir wollen natürlich diese doch außergewöhnlich gute Startphase auch vergolden."

Huth vor Comeback – van der Werff "maximal Kaderkandidat"

Personell gibt es bei den Ostwestfalen gute sowie schlechte Nachrichten. Stammkeeper Jannik Huth steht nach seiner "muskulären Geschichte" laut Kwasniok höchstwahrscheinlich wieder zwischen den Pfosten. Jasper van der Werff sei hingegen "maximal Kaderkandidat", "und Jannis Heuer (Bänderriss, Anm. d. Red.) wird nicht dabei sein. Der hat bisher noch nicht trainiert, ist im individuellen Aufbauprogramm". Bei Abwehr-Routinier Uwe Hünemeier gebe es hingegen keine Beschwerden mehr.