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St. Pauli auf Trainersuche: Thioune ein Thema?

© imago images / osnapix

Beim FC St. Pauli wird derzeit händeringend nach einem Nachfolger für den am Montag entlassenen Jos Luhukay gefahndet. Nachdem bereits der Name Bernd Hollerbach rund um das Millerntor kursierte , geht der Blick offenbar auch zur Zweitligakonkurrenz. Das neueste Objekt der Begierde: Daniel Thioune vom VfL Osnabrück.

Kiezkicker nehmen Kontakt auf

Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, soll der 45-jährige Übungsleiter nicht nur ein heißes Eisen sein und zum engeren Kreis der Nachfolgekandidaten von Jos Luhukay gehören. Vielmehr hätten die Kiezkicker auch schon erste Gespräche mit dem Fußballlehrer der Lila-Weißen geführt, so das Tagesblatt weiter. Thioune gelte dabei als einer "der aussichtsreichen Kandidaten", auch wenn die Hamburger auf Nachfrage in Person von Sportchef Andreas Bornemann betonten: "Wir stehen mitten im Auswahlprozess und werden keine Namen kommentieren".  Thioune könnte mit seiner Motivator-Mentalität und seinem Ehrgeiz gut zum Kiezklub passen, urteilt die "MOPO" und führt als Gründe für einen potenziellen Wechsel an, dass der gebürtige Georgsmarienhütter sich das Fernziel 1. Bundesliga auf kurz oder lang gesteckt hat und dass der VfL-Coach immer den Ansporn hege, sich persönlich weiterzuentwickeln, sodass ein Schritt zu einem größeren Zweitligisten wie dem FC St. Pauli Sinn ergeben könne.

Thioune bis 2021 an den VfL gebunden

Fakt ist jedenfalls: Sollten die Hansestädter ernst machen und Thioune von der Bremer Brücke weglocken wollen, würde wohl eine Ablöse fällig, da der Deutsch-Senegalese noch bis 2021 vertraglich an den VfL Osnabrück gebunden ist. Mit den Niedersachsen schloss Thioune die vergangene Saison auf dem 13. Tabellenplatz und somit einen Punkt und Rang vor dem FC St. Pauli ab. Zuletzt wurde auch der Name Bernd Hollerbach immer wieder in Verbindung mit den Hamburgern gebracht. Der bei Erzrivale HSV gehandelte Dimitrios Grammozis sei hingegen – so die Tageszeitung weiter – kein Kandidat am Millerntor.