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St. Pauli: Medic künftig "ein wichtiger Faktor“ im Abwehrzentrum

© imago-images / Philipp Szyza

Die sportlichen Verantwortungsträger beim FC St. Pauli haben sich beim Umbau der Abwehr für einen Kurs entschieden. Jakov Medic soll bei den Hamburgern nach nur einem Jahr am Millerntor künftig die Verteidigung dirigieren.

In Debütsaison auf Anhieb Stabilitätsfaktor

St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann bestätigte die Pläne der Norddeutschen mit dem 23-Jährigen nach dem Abschied der Routiniers Philipp Ziereis und James Lawrence im Fachmagazin kicker. "Jakov hat für sein sehr junges Alter ganz normale Wellentäler durchlaufen, aber er hat eine gute Saison gespielt. Er wird ein wichtiger Faktor sein.“

Medics Beförderung ist angesichts der Ergebnisse der Saisonanalyse durch Bornemann und Trainer Timo Schultz nur folgerichtig. Aus ihrer Sicht erwies sich Medic in seiner Debütsaison für den Kiezklub als entscheidender Stabilitätsfaktor für die Abwehrkette der Hanseaten. Nicht von ungefähr gehörte der vom Drittligisten SV Wehen Wiesbaden an die Elbe gekommene Kroate bei seinen insgesamt 32 Einsätze in der abgelaufenen Spielzeit nicht weniger als 29-mal zur Anfangsformation.

Das Vertrauen in Medic unterstreicht die weitere Personalplanung. Denn als Nebenmann für den neuen Abwehrchef will St. Pauli den erst 21 Jahre alten Österreicher David Nemeth in den Norden locken.

Nemeth hat bei Bundesligist FSV Mainz 05 nach zwei vergeblichen Versuchen trotz eines noch bis 2024 laufenden Vertrages keine Perspektive mehr. Die Führung der Rheinhessen legte dem Abwehrspieler nach gerade einmal sechs Saisoneinsätzen denn auch einen abermaligen Vereinswechsel nahe, nachdem Nemeth bereits in der vorherigen Spielzeit in seine Heimat an Sturm Graz verliehen worden war.

Laut kicker-Informationen ist auch für St. Pauli ein Leihgeschäft mit Nemeth denkbar. Allerdings soll ein Kauf ebenfalls eine Option sein.