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Streitpunkt Montagsspiele: Auch Zweitligisten für Abschaffung

© imago

Kaum ein Thema wird im deutschen Profifußball derzeit so heiß diskutiert wie das der Montagsspiele. Nachdem die Partien in der ersten Liga aufgrund bundesweiter Fanproteste zur Saison 2021/22 wieder abgeschafft werden sollen, ziehen die Zweitligisten laut eines "Kicker"-Berichts nun nach.

Zweitligisten schwenken um

Die Fans sind sich einig – und zwar ligaunabhängig: Montagsspiele sind insbesondere für Auswärtsfahrer eine Zumutung und gehören in die Geschichtsbücher verbannt. Nachdem die Bundesliga infolge anhaltender Fanproteste nachgab und die entsprechenden Partien zur Saison 2021/22 auf einen weiteren Sonntagstermin verlegen wird, sprachen sich jetzt überraschend auch die Zweitligisten für eine Abschaffung des Montagstermins aus.

Noch vor wenigen Wochen ging die Tendenz der Klub-Vertreter in Richtung eines Festhaltens an den Montagsspielen in Liga zwei. Nach einem erneuten Zusammenkommen in Frankfurt/Main am heutigen Montag ist die Meinung offenbar eine andere. So herrsche gar Einigkeit über die Abschaffung des Spieltermins am Montagabend um 20.15 Uhr.

2. Liga: Montagsspiele seit 1993

Dabei hat der Termin in der 2. Bundesliga eine weitaus längere Geschichte als im Oberhaus. Bereits am 18. Oktober 1993 trugen der FC St. Pauli und der VfL Bochum die erste Montagspartie in der Geschichte der Spielklasse aus. Wie in der 1. Bundesliga soll nun zur Spielzeit 2021/22 eine Änderung in Kraft treten. Anders als in der Beletage des deutschen Fußballs ist in der zweiten Liga allerdings kein weiterer Sonntagstermin vorgesehen. Vielmehr deutet einiges auf eine weitere Anstoßzeit am Samstagabend hin – direkt nach dem Topspiel der ersten Liga um 18.30 Uhr.