Stuttgart: Kapitän Kempf erleidet Kieferbruch

Beim 1:1-Unentschieden des VfB Stuttgart gegen St. Pauli erlitt VfB-Kapitän Marc Oliver Kempf einen Kieferbruch, wie der Verein noch am Samstag mitteilte. Somit wird der Innenverteidiger in der nächsten Zeit fehlen.

Unglücklicher Zusammenprall

Gerade einmal fünf Minuten waren in der Partie des VfB Stuttgart gegen den FC St. Pauli gespielt, als Marc Oliver Kempf die Schulter von Pauli-Flügelstürmer Ryo Miyaichi ins Gesicht bekam. Nach direktem Eingriff der medizinischen Abteilung des VfB musste der Kapitän das Spielfeld mit schmerzverzerrtem Gesicht verlassen. Er wurde von Stenzel ersetzt. Noch am Spieltag selbst herrscht bei den Stuttgartern nun Gewissheit: Der 25-Jährige Innenverteidiger habe sich "am Samstag einen Kieferbruch zugezogen", so der Verein in seiner Pressemitteilung.

Operation benötigt

Direkt nach dem Zusammenprall sei der ehemalige Freiburger ins Krankenhaus transportiert worden und müsse "nach der Rückkehr zeitnah operiert" werden. Wie lange Kempf dadurch ausfallen wird, steht noch nicht fest. Der Verein wünsche ihm eine "gute und schnelle Genesung". Ohne den Führungsspieler trennten sich St. Pauli und Stuttgart leistungsgerecht mit 1:1.

Entwarnung bei Sosa

Entwarnung gab es derweil bei Verteidiger-Partner Borna Sosa. Wie der Verein in einer Mitteilung über 'Twitter' vermeldete, handelt es sich bei dem Kroaten nicht wie befürchtet um einen Mittelhandbruch, sondern der 22-Jährige, der ebenfalls verletzt ausgewechselt wurde - für ihn kam nach 45 Minuten Gonzalez- erlitt lediglich "schwere Prellungen". Eine längere Ausfallzeit ist dementsprechend wohl nicht zu erwarten.

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