SV Darmstadt 98 schreibt positive Zahlen

Erfreuliche Nachrichten für den SV Darmstadt 98: Wie der Verein auf der Mitgliederversammlung am Mittwochabend verkündete, stehen die Lilien finanziell gesehen stabil dar - und möchten darauf in Zukunft aufbauen.

Darmstadt mit Gewinn

Nach Angaben des Vereins erwirtschaftete der SV Darmstadt 98 im Zeitraum vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 einen Umsatz von rund 31 Millionen Euro, der nach Steuern zu einem Gewinn von 1,16 Millionen Euro führte. Damit beträgt das Eigenkapital des Vereins zum Stichtag, den 30. Juni 2019, 17,04 Millionen Euro.

Positive Zahlen für den Verein, wie Rüdiger Fritsch betonte. Diese fußen auf einer stetigen Verbesserung in den letzten Jahren, wie "Echo" den Präsidenten zitiert: "Der SV 98 befindet sich noch immer in der Stabilisierungsphase. Man darf nicht vergessen: Vor fünf Jahren war das Wunder von Bielefeld, der Aufstieg in die Zweite Liga", erinnert sich Fritsch zurück. In der zweiten Liga schnitten die Lilien als Tabellenzweiter ab und schafften somit den Sprung in die Bundesliga. Dort schlug sich der Verein wacker und schaffte den Klassenerhalt auf Platz 14, bevor es im Folgejahr doch wieder in die zweite Liga zurückging.

Lilien haben die Zukunft im Blick

Dort sammelte der SVD nunmehr vor allem Platzierungen im Mittelfeld und konnte einen Abstieg verhindern. Dadurch seien die Verhandlungen mit Sponsoren nicht einfacher geworden, dennoch stiegen die Sponsoreneinnahmen auf 8 Millionen an. Die Einnahmen aus Spielertransfers seien hingegen gesunken, wichtigste Einnahmequelle bleiben die Fernsehgelder. Der Verein befinde sich "auf einer sensationellen, wilden sportlichen Fahrt", so Fritsch: "Die Strukturen hechelten ständig hinterher, doch peu a peu haben wir nachgebessert."

Es gebe allerdings noch viel zu tun, bis der SV Darmstadt 98 sich "etablierter Profiverein" nennen könnte. Das Fundament dafür sei aber gegeben: "Der Verein ist weiterhin wirtschaftlich stabil, das belegen die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahrs. Der SV 98 ist gut aufgestellt und ist im Plan beim größten Infrastrukturprojekt seiner Geschichte", so Fritsch auf der vereinseigenen Website. Neben den Finanzen wurde auch über die 18,5 Millionen Euro teure Gegengerade des Böllernfalltores gesprochen. Diese liege voll im Zeitplan und soll nach der Winterpause eingeweiht werden. Nach dem Saisonende stehe dann der Abriss der Haupttribüne an, deren Neubau ca. 18 Monate dauern dürfte.

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