SVW-Zukunft offen: Was wird aus Leonardo Bittencourt?

Vier Spieler hat der SV Werder Bremen seit dem Abstieg aus der 1. Bundesliga endgültig verabschiedet, bislang konnten die Hanseaten aber nur durch den Abgang von Milot Rashica eine große Transfersumme erzielen. Folgt nun der Abgang von Leonardo Bittencourt? Laut "Deichstube" ist Benfica Lissabon am Offensivspieler interessiert.

Keine Entscheidung gefallen

Elf Millionen Euro spülte der Transfer von Milot Rashica in die klammen Kassen des Bundesliga-Absteigers. Klar ist, dass sich der SVW gegen weitere Einnahmen auf dem Transfermarkt nicht wehren würde. Doch bislang stockt der Verkauf bei den Bremern - und den vorherigen Bundesliga-Stars droht der Status als Ladenhüter. Dazu gehört auch Leonardo Bittencourt, der bislang alle Anfragen zu seiner Zukunft unbeantwortet ließ. Möglicherweise könnte der 27-Jährige eine Schlüsselfigur im ersten Zweitliga-Jahr seit über 40 Jahren werden.

Andererseits wird Bittencourts Marktwert auf rund 4,5 Millionen Euro beziffert. Neben mehreren Bundesligisten soll sich nun Benfica Lissabon nach dem 206-fachen Erstliga-Spieler erkundigt haben, wie die "Deichstube" berichtet. Ein Transfererlös in dieser Höhe würde dem SVW guttun, inklusive einer Leihgebühr soll Bremen bis zu 7,6 Millionen für den Kauf von Bittencourt investiert haben. Doch eine Entscheidung gab es bislang nicht - und das auf allen Seiten.

Muskuläre Probleme bei Bittencourt

Denn genauso wie Bittencourt hat auch SVW-Sportgeschäftsführer Frank Baumann keine Äußerung zur Zukunft des Mittelfeldspielers getätigt - das wird der der 45-Jährige wohl ohnehin bei keinem Spieler machen, um nicht über einzelne Personalien sprechen zu müssen. Fakt ist, dass Bittencourt im Trainingslager im Zillertal bislang einwandfrei mitgezogen hat. Am vergangenen Wochenende zog sich der 27-Jährige allerdings muskuläre Probleme zu, sodass er vorerst nicht mehr mitwirken kann.

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