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Tribünenverweis trotz Pausenführung: Leitls Kritik am Schiedsrichter

Kuriose Szenen ereigneten sich in der Halbzeit zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld. Das Kleeblatt führte zur Pause mit 2:0, musste aber die zweite Hälfte ohne Chefcoach Stefan Leitl bestreiten. Was war passiert?

Auseinandersetzung im Kabinentrakt

Wie der "Kicker" berichtet, soll Fürths Trainer Stefan Leitl nach der guten ersten Hälfte seiner Mannschaft – die mit einer komfortablen Führung geendet hatte – das Gespräch mit Schiedsrichter Alexander Sather gesucht haben. Auf dem Weg in die Kabine soll der Unparteiische kein Interesse an einer Unterredung gezeigt haben – offenbar sehr zu Leitls Unzufriedenheit. Der Trainer soll dem Schiedsrichter ein ironisches "Danke" entgegengeworfen haben, gefolgt von dem Vorwurf: "Du bist so arrogant, das ist so schlecht." Ein Satz, der dem Coach den Verweis auf die Tribüne einbrachte.

Fürth gibt Sieg aus der Hand

Besonders ärgerlich für Leitl: Kaum auf der Tribüne angekommen sah er auch schon das erste Gegentor seiner Mannschaft durch Klos, bevor selbiger in der 65. Minute das Spiel sogar ausglich. "Ich glaube nicht, dass es einen Einfluss hatte. Die Jungs haben das am Anfang gar nicht mitbekommen", relativierte Leitl, der den Gang auf die Tribüne allerdings nicht als gerechtfertigt ansah: "Das habe ich nicht verstanden, aber der Schiedsrichter war absolut überzeugt, dass das jetzt sein muss", so der Trainer, der die Situation nochmal erklärte: "Er schiebt mich auf die Seite und will kein Gespräch mit mir führen. Was ich dann gesagt habe, war eine Reaktion auf seine Art." Am Ende gestand Leitl allerdings: "Er kann da anders reagieren und ich muss anders reagieren.“