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Trotz Krise: Keine Trainerdiskussion beim FC Ingolstadt

Erst ein Sieg bei jeweils zwei Unentschieden und Niederlagen, darunter das desaströse 0:6 gegen den VfL Bochum: In Ingolstadt kann man durchaus von einer ersten Saisonkrise sprechen. Der Trainer steht dennoch nicht zur Diskussion.

Leitl auch gegen St. Pauli auf der Bank

Es sind die berühmt-berüchtigten "Mechanismen des Fußballs": Bleibt der Erfolg aus, muss jemand gehen. So etwa bei Dynamo Dresden geschehen, die sich schon nach zwei Spieltagen von Trainer Uwe Neuhaus trennten. In Ingolstadt stärkt Sportdirektor Angelo Vier dem Trainier Stefan Leitl nun aber den Rücken. Man sei weiterhin überzeugt vom Übungsleiter: "Wenn wir das nicht wären, hätten wir Konsequenzen gezogen", gewährte Vier im Interview mit dem "Donaukurier" Einblicke in die aktuelle Analyse der Situation: "Wir haben immer gesagt, dass wir uns für einen jungen Trainer entschieden haben. Stefan entwickelt sich, er muss und wird daraus jetzt die richtigen Schlüsse ziehen."

Vier nimmt alle in die Pflicht

Der Sportdirektor erwartet vom Trainer Ehrgeiz und Kampfgeist: "Dann werden wir die Situation in die richtige Richtung bekommen." Alle im Verein, insbesondere die neu zusammengestellte Mannschaft, müssten sich auf das Hier und Jetzt konzentrieren und sich nicht von Nebengeräuschen ablenken lassen: "Das ist ein Prozess von uns allen – vom Verein und vom Umfeld – das auch immer wieder vorzuleben. Und dann muss es auf dem Platz umgesetzt werden."