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Trotz Sieg: Risse in Kölner Führungsetage unverkennbar

Mit drei Siegen aus der Englischen Woche hat sich der 1. FC Köln sportlich wieder in die Erfolgsspur begeben und die Tabellenführung vom Hamburger SV erobert. Doch trotz der erfreulichen Ergebnisse, scheinen in der Führungsebene der Domstädter einige Probleme im Argen zu liegen.

"Problem innerhalb des Vereins"

Sport-Geschäftsführer Armin Veh machte auf diese Probleme nach dem Sieg in Ingolstadt in seiner ganz eigenen Deutlichkeit aufmerksam: "Wenn man in einer englischen Woche neun Punkte holt, dann habe ich nichts zu meckern.. Deshalb gibt es immer noch ein Problem innerhalb des Vereins, das hat was mit Vertrauen zu tun. Und das ist irreparabel", wird Veh im "Kicker" zitiert. Vermutlich ging es in dieser Aussage um FC-Präsidenten Werner Spinner, dessen Person im Verein in den letzten Wochen und Monaten immer öfter für Unruhe und Diskussionen sorgte. Doch damit nicht genug, ging Veh sogar noch einen Schritt weiter. Er sprach der Mannschaft ein Lob für die kleine Siegesserie aus, ergänzte aber: "Bei allem anderen wird es irgendwann Konsequenzen geben." Wie genau diese aussehen sollten, darüber wollte sich der Geschäftsführer nicht weiter äußern. Klar ist aber nach diesen Aussagen, dass beim 1. FC Köln alles andere als entspannter Karneval gefeiert werden dürfte, zumindest in der oberen Vereinsführung. Den Spielern gab Trainer Markus Anfang dazu im Übrigen die Erlaubnis: "Jetzt können wir endlich mal entspannt Karneval feiern", schloss der Übungsleiter die Partie in Ingolstadt ab.