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Überraschender FCN-Abschied: Asger Sörensen zu Sparta Prag

© IMAGO / Claus Bergmann

Asger Sörensen verabschiedet sich überraschend nach drei Jahren vom 1. FC Nürnberg. Mit sofortiger Wirkung schließt sich der Däne dem tschechischen Erstligisten Sparta Prag an, der in diesem Jahr die Qualifikation zur UEFA Conference League spielen wird.

"Für alle Seiten sinnvoll"

Zwei Minuten nach seiner gelben Karte im Auftaktspiel gegen St. Pauli (2:3) wurde Asger Sörensen aus taktischen Gründen ausgewechselt. Es war die letzte Aktion des dänischen Innenverteidigers für den Club, denn ab sofort wird der 26-Jährige nicht mehr für den 1. FC Nürnberg auflaufen. Für eine kolportierte Ablösesumme von einer Million Euro wechselt Sörensen überraschend zu Sparta Prag, wie der FCN am späten Mittwochabend bekannt gab.

"Asger ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, diesen Wechsel machen zu wollen", erklärt Sportvorstand Dieter Hecking in diesem Zusammenhang. Obwohl Sörensen ursprünglich als Stammspieler für die neue Saison eingeplant gewesen sein dürfte, kam der FCN diesem Wunsch nach. "Am Ende ist der Deal für alle Seiten sinnvoll", so Hecking. In Prag kann der Innenverteidiger zukünftig in der höchsten Spielklasse des Landes spielen, sowie an der Qualifikation zum internationalen Wettbewerb teilnehmen. "Für Asger ist es der nächste Schritt in seiner Karriere. Menschlich und auch sportlich hat er super in unsere Mannschaft gepasst", konnte Sportdirektor Olaf Rebbe den Wechsel daher nachvollziehen. Nun muss der FCN jedoch die Lücke im Abwehrzentrum schließen.

Vor drei Jahren aus Salzburg gekommen

Sörensen verlässt den Club somit nach 92 Pflichtspielen am Valznerweiher. Von 2017 bis 2019 absolvierte der Däne ein Leihgeschäft beim SSV Jahn Regensburg, woraufhin der 1. FC Nürnberg beim Stammverein RB Salzburg anklopfte. Für rund 500.000 Euro habe der FCN den Dänen dann vor drei Jahren fest verpflichtet. Seitdem hatte sich Sörensen zur festen Größe in der FCN-Abwehr entwickelt – und richtet daher dankbare Abschiedsworte an den Club und seine Fans: "Ich hatte nicht viel Zeit, aber es ist die richtige Entscheidung. Auch, wenn es nicht leicht ist, den Club zu verlassen. Wir hatten eine unglaublich intensive Zeit zusammen. Es ist so viel passiert. Ich wünsche der Mannschaft, dem Umfeld und dem gesamten Verein alles erdenklich Gute."