Union Berlin: Vom Keller-Kind zum Kellerkind?
Nach fünf sieglosen Spielen in Folge hat Union Berlin ein wenig von seinem Status als Aufstiegskandidat eingebüßt. Momentan tritt der Hauptstadt-Klub auf der Stelle. In der Kritik stehen die Rotationen von Trainer Jens Keller.
Auf mehrere Stammkräfte verzichtet
Bei der 0:1-Niederlage in Sandhausen hatte Jens Keller die Mannschaft auf fünf Positionen verändert. Der verletzte Abwehrchef Toni Leistner und Kapitän Felix Kroos blieben gleich in Berlin. Zudem schraubte der Coach an drei weiteren Stellschrauben. Die Stammkräfte Christopher Trimmel, Sebastian Polter und Simon Hedlund fanden sich zunächst auf der Bank wieder. Während die Stürmer später eingewechselt wurden, schmorte Verteidiger Trimmel das ganze Spiel über auf der Bank.
"Nach fünf sieglosen Spielen brauchen wir nicht davon reden, dass es zu irgendwas reicht. Wir müssen jetzt schauen, dass wir schnellstens einen Dreier einfahren”, urteilte Keller nach dem Spiel in Sandhausen. Seine Rotation, durch die Atsuto Uchida zum ersten Einsatz für die Eisernen kam verteidigte Keller. Beim nächsten Heimspiel am kommenden Montag gegen den 1. FC Kaiserslautern wollen die Köpenicker die Siegesflaute beenden, um nicht noch weiter in tiefere Tabellenregionen zu rutschen.