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Unruhe beim FC: Armin Veh vermeidet Bekenntnis zu Markus Anfang

Trotz recht souveräner Tabellenführung herrscht aktuell doch Einiges an Unruhe beim FC. Die Mannschaft aus der Domstadt steht nach zuletzt nur zwei mickrigen Zählern aus den letzten drei Partien und dem indiskutablen Auftritt am Ostersonntag in Dresden (0:3) in der Kritik und auch um Trainer Markus Anfang kehrt keine Ruhe ein: In einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger vermeidet Veh erneut ein klares Bekenntnis zu Markus Anfang und äußert sich – bewusst oder unbewusst – zweideutig.

"Dann hat er seine Leistung gebracht"

Angesprochen auf die Zukunft des FC-Cheftrainers betont Veh zwar einerseits durchaus anerkennend: "Wenn Markus Anfang mit der Mannschaft den Aufstieg schafft, dann hat er eine Leistung erbracht." Ein eindeutiges Bekenntnis sieht aber anders aus; das weiß auch Veh selbst und betont , dass ein solches eindeutiges Statement "Pro Markus Anfang"nicht in seinem Sinne liege, da sein Coach "mit solchen Aussagen als Chef nichts gewinnen" könne. Vielmehr sei es "eigentlich ein Witz", dass er in einer Situation, in der Köln als Tabellenführer "sechs beziehungsweise acht Punkte Vorsprung auf Platz zwei und drei" habe, auf ein solches Thema angesprochen werde.

"Markus hat beim FC einen Vertrag bis zum 30.06.2021."

Auf die Frage, ob der FC mit Anfang in die neue Saison gehe, sagte Veh:" Schauen Sie: Es ist doch immer das gleiche Spiel. Sobald man etwas sagt, ist es verkehrt. Markus hat beim FC einen Vertrag bis zum 30.06.2021." Dass dem ehrgeizigen Manager die mit dem Aufstieg erbrachte Leistung nicht reichen könnte, macht er im Übrigen selbst deutlich wenn er gegenüber dem Stadtanzeiger betont: Es müsste "dazu kommen, dass wir kontinuierlich gute Jahre in der Bundesliga haben. Wir leben im Jetzt, und wir versuchen, die Zukunft des Klubs zu gestalten" Ob diese Zukunft mit oder ohne den aktuellen Cheftrainer gestaltet werden kann und soll, steht nach diesem Veh-Interview mehr denn je in den Sternen.