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Unsportliches Verhalten: Hohe Geldstrafe für Fortuna Düsseldorf

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Fortuna Düsseldorf zur Zahlung einer Geldstrafe von 40.000 Euro verurteilt.  Konkret bezieht sich der Strafantrag auf fortgesetztes unsportliches Verhalten beim Ausweärtsspiel beim VfR Aalen, als die Partie nach dem Abbrennen und Werfen von pyrotechnischen Gegenständen zwei Mal unterbrochen werden musste. Neben der Geldstrafe wurde seitens des Kontrollausschusses zudem im Falle eines erneuten gravierenden Fehlverhaltens von Düsseldorfer Zuschauern eine ausdrücklich härtere Sanktionierung beantragt. Die Auswertung von aussagekräftigem Videomaterial ist weit vorangeschritten, das zur strafrechtlichen Verfolgung von Einzeltätern dient.

Fortuna rückt auf ersten Platz der Strafentabelle vor

"Nach den uns vorliegenden Informationen scheint es möglich zu sein, mehrere Personen strafrechtlich belangen zu können. In diesem Fall wird der Verein Fortuna Düsseldorf zivilrechtlich den entstandenen Schaden bei diesen Personen geltend machen", so Vorstandsmitglied Sven Mühlenbeck. Für die Fortuna ist es bereits die zweite Geldstrafe der laufenden Saison. Bereits Ende September musste der Bundesliga-Absteiger eine Strafe von 8.000 Euro bezahlen, nachdem beim Auswärtsspiel in Köln Rauchkörper und mehrere Leuchtfackeln gezündet worden. In der ligaweiten Strafentabelle rückt die Fortuna nun auf den ersten Rang vor.

Die Strafentabelle