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van Drongelen über HSV-Zukunft: "Fakt ist, dass ich noch ein Jahr Vertrag habe"

© IMAGO / Jan Huebner

Rick van Drongelen und Josha Vagnoman zählen zu den wertvollsten Spielern des Hamburger SV. Am Donnerstagabend (21 Uhr) hätten sich beide möglicherweise bei der U21-Europameisterschaft gegenübergestanden. Doch der Niederländer hatte zu wenig Spielpraxis, weil ein Kreuzbandriss ihn ausbremste. Das hat wiederum auch Einfluss auf seine Zukunft beim HSV.

Derzeit im Heimaturlaub

215 Einsatzminuten sammelte Rick van Drongelen im Endspurt der Zweitliga-Saison, was zu wenig für eine Berufung in den Kader der niederländischen U21-Nationalmannschaft war. "Das ist schade, denn es ist mein letztes Jahr, in dem ich noch für die U21 spielen kann. So ist das Leben, so ist der Fußball", erklärte der 22-Jährige jetzt gegenüber dem "Hamburger Abendblatt". Ein Kreuzbandriss warf den Niederländer zurück, der bereits 2017 für drei Millionen Euro an die Elbe wechselte. Bis zur Verletzung war der talentierte Innenverteidiger gesetzt.

Nun geht van Drongelen gleichzeitig in sein letztes Vertragsjahr bei den Hamburgern. "Mit Tim Walter habe ich noch nicht gesprochen", sagte der Niederländer, der derzeit in der Heimat verweilt. "Wenn ich zurück in Hamburg bin, wird der Trainer bestimmt auf mich zukommen und mir sagen, was er plant und was dann auch das Beste für mich ist", so van Drongelen. Gerüchte halten sich, dass der HSV den 22-Jährigen möglicherweise in diesem Sommer verkaufen will, bevor der Vertrag am Saisonende ausläuft. Aktuell gehe van Drongelen jedoch davon aus, dass er "nächste Saison beim HSV sein" wird.

"Alles schnell ändern"

Dort muss sich der Innenverteidiger aber erst einmal zurückkämpfen. Bislang absolvierte van Drongelen bereits 95 Pflichtspiele für den HSV, doch mit Sebastian Schonlau (SC Paderborn) verpflichteten die Elbstädter bereits einen zentralen Abwehrspieler mit Stammplatz-Potential. Auch Moritz Heyer, Toni Leistner und Gideon Jung stehen weiterhin unter Vertrag, genauso Eigengewächs Jonas David. Dazu kehrt David Bates von seinem Leihgeschäft von Cercle Brügge zurück, wird allerdings wohl keine Zukunft in Hamburg haben. Lange pausieren muss dagegen Stephan Ambrosius, der sich seinerseits einen Kreuzbandriss zuzog.

"Fakt ist, dass ich noch ein Jahr Vertrag beim HSV habe", betonte van Drongelen, dessen Berater die Möglichkeiten derzeit überprüft. Denn im Fußball kann "auch alles immer schnell ändern". Bei dem U21-Aufeinandertreffen zwischen den Niederlanden und Deutschland wird der Innenverteidiger selbstverständlich für sein Heimatland sein, aber "natürlich würde ich mich auch für Josha freuen".